Deutsche Bank erhielt € 12 Mrd. aus USA

GiNN-BerlinKontor.—In USA veröffentlichte die American International Group, Inc. (A.I.G.)  - ehemals größter  Erstversicherungskonzern der Welt – die Namen von Finanzinstituten,  welche bisher aus der  US-170 Milliarden-US-Notkredithilfe  “Kapital schlagen”  konnten.  Laut A.I.G. wurde auch an die Deutsche Bank  US-$ 11,9 Milliarden überwiesen.  Aus dem US Federal Reserve-Topf flossen zudem an Goldman Sachs $12.9 Mrd., Merrill Lynch $6.8 Mrd., Bank of America $5.2 Mrd., Citigroup $ 2.3 Mrd., Wachovia  $1.5 Mrd, Société Générale of France $ 11,9 Mrd.,  Barclays of Britain $ 8.5 Mrd.  und UBS of Switzerland $ 5 Mrd.  Die A.I.G. führte also insgesamt US-$ 66 Milliarden an andere Bankinstitute im In- und Ausland ab.

Im vierten Quartal 2008 hatte die inzwischen unter staatlicher Kontrolle stehende American International Group einen Rekordverlust von  US-$ 61,7 Milliarden gemeldet und damit den größten Verlust der US-Wirtschaftsgeschichte erzielt. Die AIG verlor damals nach eigenen Angaben pro Minute fast US-$ 460 00. In den letzten 12 Monaten verlor AIG fast 100 % ihres Wertes.

Im August 2007  hatte  die AIG die Württembergische und Badische Versicherungs-Aktiengesellschaft (Wüba) von der US-Beteiligungsgesellschaft JC FLOWERS übernommen.   Die Wüba hatte bis Januar 2005 zur deutschen Finanzgruppe Wüstenrot & Württembergische gehört.

AIG hatte am 14. September 2008 die US-amerikanische Notenbank Fed um einen ersten Überbrückungskredit, um  – wie es hiess -eine Abstufung ihres Ratings zu verhindern. Am 16. September 2008 gewährte die Fed dem Konzern einen weiteren Kredit, übernahm jedoch im Gegenzug 79,9 % der Anteile. Die US-Regierung  erhielt gleichzeitig zudem ein Vetorecht bei der Dividendenauschüttung.

Die American International Group gab zudem bekannt, dass das Unternehmen an die Präsidenten, Geschäftsführer und Manager, die A.I.G. in den Kollaps “gezockt”  haben, mehr als US-$ 200 Millionen als  “Anerkennungs-Boni”  überweisen wollen.  Die Konzernführung sagte dazu, man sei  “vertraglich und notariell”  an diese Boni gebunden.

Präsident Barack H. OBAMA will diese Sonderzahlungen in Millionenhöhe verhindern. Dies sei eine Unverschämtheit.  Die A.I.G. sei schließlich finanziell  kollabiert, weil in der Geschäftsführung  “leichtsinnig und habgierig” gehandelt wurde (“This is a corporation that finds itself in financial distress due to recklessness and greed.”)

Auch Ben BERNANKE, Chef der US-Federal Reserve,  reagierte äußerst verärgert und Lawrence SUMMERS, Obamas Wirtschafts- und Finanzberater, schimpfte:  “Von all den Dingen, die in den letzten 18 Monaten passiert sind, macht mich dies am wütendsten.”   Dieses Unternehmen habe “skrupellos gewettet  und  als diese Wetten schief gingen, hatten wir eine Situation, in der eine Pleite der Firma das ganze Finanzsystem zu Fall gebracht hätten.”

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