DEUTSCHE BANK: 1,1 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern im 2. Quartal 2003

bti-o/Berlin.— Bereinigter Gewinn vor Steuern um 70 Prozent auf 1,2 Mrd Euro gegenüber dem 2. Quartal 2002 gestiegen, ein Anstieg gegenüber dem Vorquartal um 30 Prozent
- Zum zweiten Mal in Folge deutliches Ertragswachstum – bereinigte Erträge stiegen um 8 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 6,0 Mrd Euro

- Im dritten Quartal in Folge konnte die Risikovorsorge insgesamt reduziert werden

- Eigenkapitalrendite und Aufwand-Ertrag-Relation zeigen deutliche Verbesserungen infolge der konsequenten Umsetzung der strategischen Initiativen

- Erträge von Sales & Trading Produkten um 30 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2002 auf 2,7 Mrd Euro gestiegen

Die Deutsche Bank hat heute ihre Zahlen für das 2. Quartal 2003 bekannt gegeben. Die Bank veröffentlichte einen Gewinn vor Steuern für das Quartal von 1,1 Mrd Euro nach 2,2 Mrd Euro im 2. Quartal 2002 und 234 Mio Euro im 1. Quartal 2003. Im Vorjahresquartal hatten umfangreiche Gewinne aus Beteiligungsverkäufen zum Ergebnis beigetragen.

Im 2. Quartal 2003 erzielte die Bank einen Gewinn nach Steuern von 572 Mio Euro (im 2. Quartal 2002: 204 Mio Euro). Im Steueraufwand (vor Umkehreffekten) von 503 Mio Euro (2. Quartal 2002: 150 Mio Euro) sind Einmaleffekte aus deutschen Steuerrechtsänderungen im Mai 2003 enthalten.

Aufgrund der Ertragsstärke ihrer Kerngeschäftsfelder steigerte die Deutsche Bank den bereinigten Gewinn vor Steuern um 70 Prozent auf 1,2 Mrd Euro gegenüber dem 2. Quartal 2002 (vgl. nachfolgende Tabelle). Gegenüber dem 1. Quartal 2003 stieg der bereinigte Gewinn vor Steuern um 30 Prozent.

Josef Ackermann, Sprecher des Vorstands und Chairman des Group Executive Committee, sagte: “Unsere strategischen Initiativen haben die Deutsche Bank in den letzten 15 Monaten grundlegend transformiert. Als Konsequenz haben wir in zwei aufeinander folgenden Quartalen ein gutes Ergebnis vorgelegt mit einem bereinigten Gewinn vor Steuern von 2,2 Mrd Euro. Mit der Konzentration auf unsere Kerngeschäftsfelder nimmt die operative Stärke des Konzerns weiter zu.”
Die bereinigten Erträge stiegen gegenüber dem 1. Quartal 2003 von 5,6 Mrd Euro auf 6,0 Mrd Euro im 2. Quartal 2003. Gegenüber dem Vorjahresquartal sanken sie um 5 Prozent. Hier schlugen sich Verkäufe und Wechselkurseffekte nieder.

Die Risikovorsorge insgesamt konnte zum dritten Quartal in Folge verringert werden. Sie sank um 5 Prozent auf 333 Mio Euro nach 350 Mio Euro im 1. Quartal 2003 und einem Höchstwert im Herbst 2002. Die Problemkredite reduzierte die Deutsche Bank im 2. Quartal 2003 gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Mrd Euro auf 8,4 Mrd Euro.

Verbesserte Kennziffern verdeutlichen die erfolgreiche Transformation der Deutschen Bank. Die bereinigte Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg von 9 Prozent im 2. Quartal 2002 auf 17 Prozent im 2. Quartal 2003, während sich die erfolgreichen Kosteneinsparungen im Rückgang der bereinigten Aufwand-Ertrag-Relation von 80 Prozent im 2. Quartal 2002 auf 74 Prozent im 2. Quartal 2003 widerspiegeln.

Die operative Kostenbasis im 2. Quartal 2003 belief sich auf 4,5 Mrd Euro verglichen mit 4,3 Mrd Euro im 1. Quartal 2003. Der Anstieg resultiert aus höheren Aufwendungen für Abfindungen und leistungsabhängigen Vergütungen – der sonstige Aufwand blieb stabil. Gegenüber dem Vorjahresquartal sank die operative Kostenbasis um 12 Prozent.

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