Deutsch-französische Ausstellungen

GiNN-BerlinKontor.—Im Rahmen der Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages eröffnete Kulturstaatsminister Bernd NEUMANN in Paris zwei deutsch-französische Ausstellungen. „Mit keinem anderen Land unterhält Deutschland so enge kulturelle Verbindungen wie mit Frankreich, und wir arbeiten gemeinsam daran, den deutsch-französischen Kulturraum mit einer Fülle von Kooperationsprojekten weiter auszubauen. Es ist der kulturelle Dialog, der auch die Wurzel der deutsch-französischen Verständigung ist“, so der deutsche Staatsminister in Paris.

Gemeinsam mit dem französischen Verteidigungsminister Jean-Yves LE DRIAN wurde die Ausstellung „Napoleon und Europa“ eröffnet. Bereits 2010 sie in Bonn gezeigt. Das Musée de l’Armée war Kooperationspartner der Bonner Ausstellung. Neumann: “Es freut mich, dass die Ausstellung nun in modifizierter Form als erste Napoleon-Ausstellung nach über 40 Jahren auch in Paris zu sehen ist – zumal hier, in diesem weltberühmten Museum am Invalidendom, dem zentralen Erinnerungsort, an dem Macht und Einfluss, die von Napoleon Bonaparte ausgingen, besonders deutlich werden.”

Die Ausstellung „Napoleon und Europa“ befasst sich im Musée de l’Armée im Hôtel national des Invalides in Paris mit den Auswirkungen der Herrschaft Napoleon Bonapartes (1769-1821) in Frankreich und Europa. Sie präsentiert vom 27. März bis 14. Juli 2012 die vom Musée de l’Armée kuratierte Version der von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn entwickelten Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Traumata“.

Anschließend eröffnete Kulturstaatsminister Bernd Neumann gemeinsam mit dem französischen Premierminister Jean-Marc AYRAULT und und Kulturministerin Aurélie FILIPPETTI eröffnete Neumann im Pariser Louvre die Ausstellung „De l’Allemagne – 1800-1939: Von Friedrich bis Beckmann“.

Vom 28. März bis 24. Juni 2013 zeigt die Ausstellung anlässlich des 50. Elysée-Jubiläums unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela MERKEL und Staatspräsident François HOLLANDE deutsche Malerei und Graphik von der Goethezeit bis zur Moderne. Mit rund zweihundert Werken ist es die größte Schau dieser Art, die bisher in Frankreich ausgerichtet wurde. Die Ausstellung wurde auf Initiative des vom Bund geförderten Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris in Zusammenarbeit mit dem Louvre konzipiert. (Quelle: bundesregierung.de)

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