Der EURO unter Dauerfeuer

GiNN-BerlinKontor.—Der Euro-US-Dollar-Kurs sinkt immer tiefer.  Zwischenzeitlich fiel er bis auf  1,2399. Anfang des Jahres lag er noch bei 1,51. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs  am 14.05. auf 1,2492 fest.  Der US-$ kostete damit € 0,8005.

Offensichtlich haben viele skeptische Anleger trotz der jüngsten Sparanstrengungen von südeuropäischen Ländern Zweifel an den langfristigen Perspektiven der Eurozone. Der Euro steht unter Dauerfeuer.

An den Devisenmärkten scheint die Einkommenskraft  Griechenlands gründlicher beobachtet und bewertet zu werden , als das Gesamtdefizit der Eurozone.  Griechenands Anteil an der Gesamtwirtschaft der Eurozone beträgt  gerade mal 2,5 %.

Die Aussage des Deutsche-Bank-Chefs Josef ACKERMANN in einem ZDF-Interview, er habe Zweifel, dass Griechenland – trotz der internationalen Hilfe – die immense Schuldenlast abtragen könne, wurde nicht nur in Berlin als wenig hilfreich kommentiert.  In der TV-Sendung „Maybrit Illner“ hatte Ackermann erklärt: „Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln.“ Die Aussage wirkt sich sofort auf den Euro-Kurs aus. Ackermann machte jedoch deutlich , dass er die Stabilisierungsmaßnahmen unterstützt.

Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am 14.05. mit US-$ 1236,50 gefixt. Der Kilobarren Gold kostete € 32 106,90.

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