De Maizière neuer Verteidigungsminister

GiNN-BerlinKontor.—–Neuer Verteidigungsminister und Nachfolger von Karl-Theodor FREIHERR ZU GUTTENBERG (CSU) wird Dr. jur. Thomas DE MAIZIERE (CDU), meldet n-tv. Der CSU-Landesgruppenchef im Deutschen Bundestag, Hans-Peter FRIEDRICH (CSU), übernimmt das Innenministerium. CDU, CSU und FDP einigten sich auf eine Kabinettsumbildung.

Dr.Thomas de Maizière wurde 1954 in Bonn als Sohn des früheren Generalinspekteurs der Bundeswehr, Ulrich de Maizière, geboren. Sein Vetter ist Lothar de Maizière, letzter Ministerpräsident der DDR. De Maizière ist evangelisch.

1972 Abitur; Wehrdienst; 1974 bis 1979 Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg, Referendarexamen; 1982 Assessorexamen; 1986 Promotion zum Dr. jur. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

1983 Mitarbeiter der Regierenden Bürgermeister von Berlin, Richard von Weizsäcker und Eberhard Diepgen; 1985 bis 1989 Leiter des Grundsatzreferates der Senatskanzlei des Landes Berlin; Pressesprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus; 1990 Mitaufbau des Amtes des Ministerpräsidenten der letzten DDR-Regierung; Mitglied der Verhandlungsdelegation für den Einigungsvertrag; 1990 bis 1994 Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern; 1994 bis 1998 Chef der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern; 1999 Berater und ab Oktober 1999 Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei; 2001 bis 2002 Staatsminister der Finanzen in Sachsen; 2002 bis 2004 Staatsminister der Justiz in Sachsen; 2004 bis 2005 Staatsminister des Innern in Sachsen; 2004 bis 11/2005 Mitglied im Sächsischen Landtag

Seit 11/2005 Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramtes, seit Oktober 2009 Bundesminister des Innern. (Deutscher Bundestag)

Dr. jur. Hans-Peters FRIEDRICH wurde 1957 in Naila/ Oberfranken geboren. Er ist  evangelisch-lutherisch,verheiratet, und hat drei Kinder.Abitur am Gymnasium in Naila. 15 Monate Wehrdienst. Studium der Rechtswissenschaften in München und Augsburg, 1986 2. juristisches Staatsexamen, Promotion zum Dr. jur.; Studium der Wirtschaftswissenschaften in Augsburg, 1986 Vordiplom für Diplom-Ökonomen; anschließend Studium der Volkswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen.

1988 Regierungsrat im Bundesministerium für Wirtschaft, zuletzt Ministerialrat; 1991 Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Referent der CSU-Landesgruppe im Arbeitskreis Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, 1993 persönlicher Referent des damaligen Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe Michael Glos. (Quelle: Deutscher Bundestag)

Neuer Chef der Bayerischen Staatskanzlei in München wird Marcel HUBER. Der bisherige Kultusstaatssekretär folgt auf Siegfried SCHNEIDER, der an die Spitze der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM) wechselt.
Marcel Huber) ist von Beruf Tierarzt. Als Abgeordneter der CSU ist er seit 2003 Mitglied des Bayerischen Landtags. Seit Oktober 2007 gehört er der Bayerischen Staatsregierung an, derzeit als Staatssekretär im Kultusministerium. (CSU-Pressestelle)

Der “Bundeswehr-Partei CSU” – so heißt es in Berlin – ist mit der Abgabe des Verteidigungsministeriums an die CDU ein “Befreiungsschlag” gelungen. In Bayern gibt es die meisten Bundeswehr-Garnisonen.  Horst Seehofers Partei hatte große Sorge, dass im Rahmen der Bundeswehr-Reform viele der 68 Bundeswehr-Standorte in Bayern aufgelöst werden, was der CSU “viel Flak” eingebringen würde. Nun zeichnet in Berlin nicht mehr ein CSU-Minister dafür verantwortlich.

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