DAX fuhr weiter Achterbahn

GiNN-BerlinKontor.--Die Börse Frankfurt meldete am 10.08. “Anleger zeigen sich in dieser Woche wieder optimistischer. Nach Kursverlusten von über 25 % in den vergangenen 11 Handelstagen auf zwischenzeitlich nahezu 5.500 Punkte bescheinigen technische Analysten dem DAX eine potenzielle kurzfristige Bodenbildungskerze”.   Die Chancen für eine vorübergehende Erholung stünden nicht schlecht.  Gegen Mittag sacke der Dax jedoch wieder knapp unter 5 500. THE NEW YORK TIMES verglich den “financial turmoil” mit 2008,  als die US-Investmentbank Lehman Brothers pleite ging und die internationale Finanzkrise auslöste.

Der DAX fuhr weiter Achterbahn, nachdem das Gerücht kusierte, die französische Großbank Societe Generale sei in Finanzschwierigkeiten. Dies ließ die Bank-Aktien unverzüglich um 20 % sinken.  Nach dem “glaubhaften Dementi” zogen die Aktien wieder um 7,3 % an.

Am Morgen des 10. August hatte der DAX noch bis zu 3,5 % auf 5.809 wieder aufgeholt und über die Hälfte des vorausgegangwenen Kurssturzes  wettgemacht. Die Fluchtwährung GOLD stieg erstmals über die Rekordmarke von US-$ 1.815, fiel dann aber wieder auf US-$ 1.783.

Die ARD-Tagesschau berichtete: “Wie sich erneut zeigt, können Kursgewinne in hoch volatilen Zeiten wie diesen sehr, sehr schnell wieder zerrinnen. Die gestrige Handelsspanne von mehr als 500 Dax-Punkten zeigt, wie verunsichert die Investoren sind. Angesichts der ungebrochen hohen Nervosität am Markt dürfte auch heute wieder nur ein kleines Marktgerücht oder eine leichte Verunsicherung genügen, damit zuvor aufgebaute Positionen binnen weniger Minuten unter großem Getöse wieder abgebaut werden.”

„Die große Nervosität an den Finanzmärkten spiegelt nicht den Zustand der realen Wirtschaft wider”, beruhigte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin WANSLEBEN. Der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG sagte er, das Wachstum setze sich fort, wenngleich nicht mehr so stark wie noch im Frühling. „An den Finanzierungskonditionen für die Unternehmen dürfte sich auch angesichts nervöser Finanzmärkte vorerst wenig ändern, weil sich die Unternehmen hierzulande traditionell stark über Kredite finanzieren. Die Leitzinsen seien weiterhin sehr niedrig. (boerse.de/ARD-Tagesschau/BILD/LVZ

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