Dänemark warnt Asylanten

GiNN-BerlinKontor.—Dänemarks Regierung warnt alle, die nach Europa flüchten und dort um Asyl nachsuchen wollen. Im Rahmen einer mehrsprachigen “Aufklärungskampagne” veröffentlichte das Ministry for Immigration, Integration and Housingin Kopenhagen Warnungen und Aufrufe in mehreren arabischen Zeitungen, in denen es heißt, Migranten seien NICHT willkommen. Auf der dänischen Insel sollen bisher ca.800 Flüchtlingen eingetroffen sein. . Die meisten wollen weiter nach Schweden und Deutschland. Der Hafen wird von Fähren aus dem deutschen Puttgarden auf Fehmarn angelaufen.

Die Danske Statsbaner (DSB), Dänemarks  Staatsbahnen, stellten am 09.09. den Zugverkehr  zwischen Deutschland und Dänemark ein, so die DSB.  Zwischen  Flensburg und Padborg/Südjütland ließ die dänische Polizei keine Züge mehr durch, weil sich die Flüchtlinge nicht registrieren lassen wollten, hieß es in Pressemeldungen aus Kopenhagen. Die Fähre  zwischen Fehmarn/Deutschland und Rødby auf der dänischen Insel Lolland verweigerten Flüchtlingen auf Weisung der Polizei  die Mitfahrt. 

“To tog er blevet standset i Lübeck, hvor passagererne er blevet kontrolleret for statsborgerskab, inden de får lov til at fortsætte til Danmark”.

In der libanesischen Zeitung ASSAFIR in arabisch eine Liste von strikten Gesetzen und Regeln in Dänemark, denen sich Asylanten nach ihrer Flucht aussetzen müssten. Im Libanon sollen sich angeblich immer noch 1,4 Millionen Syrer aufhalten.

Asylanträge könnten in Dänemark bis zu 5 Jahre “bearbeitet” werden, wird gewarnt. Unbedingte Voraussetzung für eine permanente Residenz als Flüchtling sei die Beherrschung der dänischen Sprache. Im Falle einer zeitlichen Asylgewährung dürften Familie oder Angehörige im ersten Jahr nicht nachziehen: “It can take five years to attain permanent residency; there are tough requirements to learn Danish; those who are granted temporary residency permits will not have the right to bring over family members in the first year after they arrive.” Zudem könnten temporäre sozialen Leistungen um 50 % gekürzt werden. Diese Anzeigen erschienen auch in The Daily Star und im ANNahar. (Quelle:nyt)

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