CSU zum Börsengang von FACEBOOK

GiNN-BerlinKontor.–-Dorothee BÄR MdB, Vorsitzende des CSU-Netzrates und stv. CSU-Generalsekretärin , erklärte zum Börsengang von Facebook Inc., das US-amerikanischem Unternehmen habe sich in den letzten 8 Jahren zu einem Weltkonzern entwickelt. Facebook Inc. ging am 18. Mai 2012 an die Börse. Die Aktien gingen für US-$ 38 pro Stück an die Investoren. In den ersten zwei Stunden seit Handelsbeginn stieg die F-Aktion bis über US-$ 43, sackte dann aber wieder zurück zum Ausgabewert, so dass  Stützungsbanken  wie JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley eingreifen mussten, meldete die Washington Post (19.05.).. Das Unternehmen nahm dennoch am ersten Börsentag  ca.US-$ 16 Milliarden ein. Der angepeilte Börsenwert soll bei weit über US-$ 100 Milliarden liegen?!.

Die Online-Gemeinschaft Facebook – “a social utility that connects people with friends and others who work, study and live around them” – hat nach eigenen Angaben weltweit über 900 Millionen aktive Nutzer. Das Internet-Portal zum Erstellen, Betreiben und Pflegen sozialer Netzwerke wurde 2004 von Mark ZUCKERBERG (28) gegründet, der an der US-University Harvard Informatik studierte. Er erstellte zunächst ein Jahrgangsverzeichnis mit Fotos ehemaliger Studenten. Heute ist Zuckerberg mehrfacher Milliardär.

Die Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises für Netzpolitik (CSUnet) Dorothee BÄR: “Das Spannende daran ist nicht allein die Tatsache der extrem hohen Einstufung der Aktie, sondern der mediale Hype und dessen Ursache, den wir  im Zusammenhang mit diesem Börsengang beobachten können. Facebook steht wie kaum ein anderes Unternehmen für die digitale Revolution und die damit verbundenen Veränderungen. Nicht nur, aber auch durch Facebook haben wir gelernt, dass eine neue Zeit der Kommunikation angebrochen ist. Dies bedeutet auch eine neue Zeit für die Politik, die heute nicht mehr so funktioniert wie früher.

Die Welt ist schneller, direkter, besser  vernetzt und transparenter geworden. Für die Politik bedeutet dies ein ununterbrochener Austausch mit den Menschen, ein Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern, die die neuen Chancen von Information und Partizipation wahrnehmen möchten. Ich sehe das als große Chance, die Menschen für die politische Diskussion zu begeistern und gemeinsam mit ihnen die Zukunft zu gestalten.

In regelmäßigen Abständen sein Kreuzchen zu setzen entspricht nicht mehr unserer Zeit und ist ein Politikverständnis, das wir getrost den Geschichtsbüchern übergeben dürfen. Bei aller Bewunderung für die Entwicklung von Facebook muss ich aber auch davor warnen, alles auf diese eine Karte zu setzen. Die Gefahr der Platzens einer gewaltigen Blase besteht zweifellos. Das durchaus zwiespältige Echo der Investoren weist darauf hin, dass Facebook rein wirtschaftlich betrachtet, durchaus in eine riskante Zukunft blickt. So steht beispielsweise das ungewisse Anzeigenmodell des Konzerns immer wieder in der Kritik.

Facebook ist nur ein kleiner Teil dessen, was wir als  das digitale Zeitalter betrachten. Für uns als Politiker bedeutet dies ein Umdenken. Es muss bedeuten, die Chancen des Internets allen Bürgerinnen und Bürgern  zuteilwerden zu lassen und sie mit der nötigen Kompetenz auszustatten, damit sie Risiken möglichst selbst einschätzen und vermeiden können.“ (Quelle: csu.de/facebook.com)

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