CSU: SPD beschimpft Wähler

GiNN-BerlinKontor.-–Christa STEWENS, Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat die bayerische SPD aufgefordert, ihre “Wählerschelte” einzustellen: „Ich lasse nicht zu, dass die Hälfte der Wählerinnen und Wähler von beleidigten Wahlverlierern als dumm hingestellt wird.“

Der bayerische Ex-SPD-Kandidat und Oberbürgemeister in München, Christian UDE, hatte „Zweifel an der Urteilskraft der Wähler“ geäußert. Nürnbergs SPD-Bürgermeister Ulrich MALY hatte  erklärt, “die Bayern” hätten sich „zufrieden grunzend“ verhalten.

Es sei “herablassend und arrogant”,  den Wählern die Schuld am schlechten Abschneiden der SPD zu geben, so Stewens. Die SPD solle vielmehr “in sich gehen und überlegen, warum die bayerischen Genossen das Lebensgefühl der Bayern und ihre Zukunftserwartungen nicht verstehen.” Mit ihrem Mangel an Selbstkritik bewiesen die Sozialdemokraten, dass “ihnen auch künftig das Gefühl für Bayern fehlen wird“, so die CSU-Politikerin.

Die Noch-CSU-Fraktionsvorsitzende unterstrich, die Bürgerinnen und Bürger hätten “sehr bewusste und gut überlegte Entscheidungen getroffen”. Dies zeige das große Interesse im Wahlkampf und die hohe Wahlbeteiligung. „Die SPD sollte – wenn sie weiter ernst genommen werden will – möglichst schnell lernen, dass ausbleibender Wahlerfolg in erster Linie mit eigenen Fehlern zu tun hat“, sagte Christa Stewens. (Quelle: csu.de) (siehe auch GiNN-BerlinKontor:“Wahlkampf der Krakeeler”)

Wie nach der Bayern-Wahl bekannt wurde, hat ein SPD-Landrat am 15. September demonstrativ die CSU gewählt. Michael ADAM (28) , seit Jahren Sozialdemokrat, sagte dem Bayerischen Rundfunk,er habe so “seine Meinung über den Zustand seiner Partei geäußert”.

Landrat Adam wurde von der SPD-Führung in Bayern scharf kritisiert. Dieser wies den “üblichen Beißreflex” seiner Parteigenossen zurück. Er habe deutlich machen wollen – so der SPD-Landrat in Niederbayern – “wie draußen die Stimmung ist und was die Menschen draußen bewegt”. Adam sagte dem BR, er sei eben mit dem SPD-Wahlkampf in Bayern und der gesamten Performance der Führungsspitze der Bayern-SPD “überhaupt nicht einverstanden” gewesen.

Natascha KOHNEN, SPD-Generalsekretärin in Bayern, tadelte den SPD-Landrat und nannte sein Verhalten “völlig unverständlich”.

Der SPD-Landrat im Regierungsbezirk Niederbayen hatte besonders SPD-Landeschef Florian PRONOLD kritisiert. Er habe “sein Kreuzchen bei der CSU gemacht, als Protest und um die SPD wachzurütteln”, so Adam. Die CSU siegte in Regen mit fast 50 %, die SPD kam im Bayerisc hen Wald auf gerade mal 14,5 %. (Quelle: BR)

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