CSU laut Forsa-Umfrage wieder bei 40 %

GiNN-BerlinKonbtor.-–Die CSU hat laut Forsa-Umfrage im Auftrag des stern wieder an Zustimmung verloren. Hatte Forsa noch am 4.01. festgestellt, dass die Christsozialen sich wieder auf 45 % “stabiisieren”, kommt Forsa 14 Tage später zu einem ganz anderen Ergebnis.  Laut stern  ist die  CSU wieder auf  40 abgerutscht. Bei der Landtagswahl 2008 hatte die CSU 43,4 % erreicht. Die FDP käme nach der letzten Umfrage nur noch auf 4 % und würde damit den Einzug in den Bayerischen  Landtag verpassen. Die Liberalen regieren derzeit gemeinsam mit der CSU.

Zweitstärkste Kraft wären laut Forsa derzeit DIE GRÜNEN mit 20 %. 2008  lagen sie bei bei 9,4 %. Laut Umfrage 2011 liegen Die Grünen nun deutlich vor der bayerischen SPD, die auf 16 %  erneut dramatisch absackte.  Bei der Landtagswahl 2008 hatte die SPD 18,6 % der  bayerischen Wählerstimmen erreicht. Nach der aktuellen Forsa-Umfrage kommen die Freien Wähler auf 10 % (2008: 10,2 %) .  Die  Linke käme mit nur 4 % nach dieser Umfrage nicht in den bayerischen Landtag.

Das Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap hatte im Auftrag des  Bayerischen Rundfunk (BR)  am 12.01. ganz andere Umfrage-Ergebisse veröffentlicht  Danach käme die CSU auf 46 % und der Koalitionspartner FDP auf 6 %  – die CSU-FDP-Koalition in München hätte also satte 52 %.

Darauf beruft sich der CSU-Generalsekretär  Alexander DOBRINDT, wenn er sagt: “Die CSU fühlt sich bestätigt durch die aktuellen, fundierten und bayerisch-spezifischen Umfragen von infratest dimap und emnid, vor allem weil sie die Ergebnisse mit Kompetenzzumessungen zu wichtigen Politikfeldern untermauern. Diese Umfragen kommen zu völlig eindeutigen und starken Ergebnissen für die CSU. Die Forsa-Umfrage, die im gleichen Zeitraum wie die anderen Umfragen stattgefunden hat und zu einem abweichenden Ergebnis kommt, ist für uns nicht maßgebend.”

FDP-Fraktionschef Thomas HACKER sagte in München: „Die höchst unterschiedlichen Umfragen der letzten Tage zeigen, dass sie nicht mehr sind als Momentaufnahmen.“ Man könne daraus sehr wenig Rückschlüsse auf ein mögliches Wahlergebnis ziehen.

SPD-Fraktionschef  im Bayerischen Landtag, Markus RINDERSPACHER, erklärte, die  unterschiedlichen Ergebnisse für CSU und Freie Wähler bei den jüngsten Umfragen ließen ihn allerdings  “an der Seriosität solcher Umfragen zweifeln”. Er sehe langsam kaum noch einen Sinn darin, Umfragen zu kommentieren.

Der Fraktionschef der Freien Wähler, Hubert AIWANDER,  kommentierte die jüngsten Forsa-Ergebnisse mit den Worten: “Die Menschen wollen keine Ideologien und auch keine absoluten Mehrheiten mehr“.

Ein Gedanke zu “CSU laut Forsa-Umfrage wieder bei 40 %

  1. Da ist sie wieder
    Die Angst der CSU vor dem langsamen, aber sicheren Krepieren am Transparentwerden, weil die CSUler nicht mehr ausreichend über Heuchelei, Lüge und Täuschung hinwegtäuschen können.

    Interesant ist auch, wie Dobrindt ohne jede Begründung nur 2 guten Umfrageergebnissen trauen und darin eine Kompetenzbestätigung für die CSU sehen will und wie er das nun erfolgte schlechte Umfrageergebnis ganz offensichtlich grundlos ignoriert. Auch so, er müsste ja jetzt von einer Inkompetenzbestätigung reden.

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