CSU greift SPD scharf an

GiNN-Berlinkontor.—Die CSU  hat die SPD aufgefordert, ihre  Flügelkämpfe einzustellen und die Führungskrise zu beenden – “aus Verantwortung für unser Land”.  Vor allem “Lafontaines Demagogenpartei”  profitiere von der  “Selbstzerfleischung der SPD”, so die CSU-Generalsekretärin Christine HADERTHAUER. Kurt Becks Partei werde “immer mehr zu einem Tollhaus”.

Die CSU greift vor allem die stellvertretende Parteivorsitzende Andrea NAHLES an, die seit Wochen den Sturz ihres Chefs betreibe.   Nahles sei bereits  “schon am Putsch gegen Rudolf Scharping und am Abgang von Franz Müntefering beteiligt” gewesen, so  Haderthauser: “Bei Beck war sie noch nicht ganz erfolgreich, doch der demontiert sich nun gleich selbst.”

Nachdem der SPD-Chef Kurt Beck erklärt habe, er  klebe nicht an seinem Stuhl,  käme dies einem Rücktrittsangebot gleich, heißt es weiter. “Beck ist damit politisch tot, sein Wort zählt in der SPD nichts mehr.”

Die CSU-Geeralsekretärin erinnert die SPD daran, dass sie gemeinsam mit der CDU/CSU in der Regierugsverantwortung  stehe: Der Wählerauftrag gelte bis zum Jahr 2009 – “auch für die SPD”.

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