CSU attackiert Steinbrück

GiNN-BerlinKontor.-–Nach Meinung der CSU hat der rot-grüne Kanzlerkandidat Peer STEINBRÜCK seinen  Kandidaten-Start  ”gründlich vermasselt”. Zuerst habe Steinbrück seine geplante “Jubel-Nominierung verstolpert” und sei zudem “in eine Fülle von offenen Fragen um Vortragshonorare von Finanzinstituten geschlittert, so CSU-Generalsekretär Alexander DOBRINDT. Steinbrück habe in dieser Situation “ein miserables Krisenmanagement an den Tag gelegt.”

Statt Nachfragen nach seinen Nebeneinkünften umfassend zu beantworten, versuche Steienbrück “die Sache mit einer Salamitaktik auszusitzen”. Von einem Kanzlerkandidaten könne man mehr Offenheit erwarten.

Auch in der Sachpolitik habe der Kandidat der Sozialdemokraten und der Grünen einen “satten Fehlstart hingelegt”. Gleich als erstes habe er sich dafür ausgesprochen, Griechenland über Jahre hinweg mit neuen Milliarden “am Tropf zu halten”. Dobrindt weiter: “Schulden vergemeinschaften, EURO-Bonds einführen und dafür in Deutschland die Steuern erhöhen – das ist Steinbrücks Gift-Agenda.”

Schon als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen habe Peer Steinbrück in nur drei Jahren € 30 Milliarden Schulden angetürmt. “Kein Wunder, dass Steinbrück noch jede Wahl verloren hat, bei der er angetreten ist. So wird es 2013 auch sein”, meint die CSU. (Quelle: csu.de)

Im Gegenzug kritisierte der SPD-Vorsitzende Sigmar GABRIEL scharf die CDU/CSU/FDP-Regierung, welche die dringendsten Herausforderungen in Deutschland nicht angehe. Die christlich-liberale Bundesregierung sei ein “Desaster”, so Gabriel.

Umweltminister Peter ALTMAIER nannte der SPD-Chef einen “Regierungssimulanten”. Zwei Jahre, nachdem die UNION ihre zweite Energie-Wende vollzogen habe, mache Altmaier  ”eine Volkshochschule auf, nennt sie Bundesumweltministerium und fragt: was wollen wir jetzt so machen?”

Gabriel warf der Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) vor, sie habe in der Europa-Politik zu viele “Volten und Pirouetten gedreht”, was Glaubwürdigkeit gekostet habe. Dies habe die Märkte irritiert und Partnerländer verstört. „Erst wollte Merkel den Griechen keinen Cent geben. Jetzt, nach ihrem Besuch in Athen, ist alles Friede, Freude, Eierkuchen“, so Gabriel. (Quelle: spd.de)

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