Chinas Bankenaufsicht warnt

GiNN-BerlinKontor.–-Chinas Bankenaufsicht hat vor den Risiken der Vermögensverwaltungsprodukte  von Banken – ein beliebtes Finanzprodukt in China – gewarnt.   Der “Rausch zur Akquirierung”  von Anlegern habe zu außergewöhnlichen Operationen geführt. Einige Banken hätten ein schlechtes Risikomanagement, andere würden ihre Kunden nicht ausreichend informieren.

Weiter heißt es, einige Kreditgeber hätten es versäumt, ihren Kunden ausreichend Informationen über die Produkte zu geben, , erklärte WANG Yanxiu, Leiter der Produktabteilung der Kommission zur Kontrolle und Verwaltung des chinesischen Bankenwesens.

Um die Situation zu korrigieren, werde die Kommission Überprüfungen der Finanzprodukte durchführen und daran arbeiten, die Vorschriften für Finanzdienstleistungen in diesem Jahr zu verbessern, so Wang.

Das Geschäft mit Vermögensverwaltung boomte in den letzten Jahren, nachdem der Wettbewerb unter den chinesischen Banken um Anleger infolge der Bemühungen der Regierung, marktorientierte Zinssätze zu forcieren, zunahm. Der Mangel an Investitionskanälen hat ebenfalls zur Beliebtheit der Produkte bei Anlegern beigetragen.

Daten der Kommission zeigten, dass sich die Bilanzen der Banken bezüglich ihrer Vermögensverwaltungsprodukte auf insgesamt 7,1 Billionen Yuan (€ 841 Milliarden) belaufen, mehr als das Dreizehnfache des Betrages am Ende des Jahres 2007.
Da der Geschäftszweig nur etwa 5 % der Bilanzsumme des gesamten Bankensektors ausmache, sei das Risiko beherrschbar und es gebe noch ein großes Entwicklungspotenzial, erklärte Wang. (Quelle: german.china.org.cn)

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