Chaoten zerstören 260 Autos in Berlin

GiNN-BerlinKontor.—Seit Anfang 2011 sollen in der deutschen Hauptstadt Berlin rund 260 Brandanschläge auf Autos verübt worden sein. Fast jede Nacht werden Autos – in der Regel PKWs der höheren Preisklasse – “abgefackelt”. Die Berliner Polizei ist machtlos und nicht in der Lage, diesen gefährlichen und kostspieligen Wahnsinn zu stoppen. Die Forderung der CDU Berlin, eine Sonderkommission (SoKo) zur Bekämpfung von Brandanschlägen auf Fahrzeuge im Berliner Stadtgebiet einzurichten, wurde ablehnt. Die Polizei rätselt, ob es sich um “linke Chaoten” handelt oder um zerstörische Einzeltäter,  die sich durch die Ereignisse in England “motiviert” fühlten. Die Brandtanschläge in Berlin begannen jedoch lange vor den britischen riots.

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Zur Ergreifung auch nur eines Brandstifters wurde jetzt eine Belohnung von lächerlichen € 5000 ausgelobt.  Man hofft nun, dass sich einer der Brandtstifer gegen Preisabe von Namen seiner “Feuerbande” die Belohnung abholen wird.

Nach Mitteilung des Berliner Polizeipräsidiums soll nun die Präsenz von Streifenpolizisten in “besonders gefährdeten”  Bezirken Berlins aufgestockt werden.  Die Brandsatzwerfer schlugen bisher in ganz Groß-Berlin zu – so z.B. in Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tiergarten, Zehlendorf, im Hansa-Viertel, in Neu-Hohenschönhausen und Teltow.

Die Berliner Polizei setzte – bisher ohne Erfolg – Hubschrauber ein und zusätzliche “Brandsstreifen”.   Keiner der Täter wurde bisher gefaßt. Klaus WOWEREIT (SPD), Regierender Bürgermeister in Berlin, hilflos: “Wir stochern im Nebel.” Er verwies darauf, dass es in Berlin 1,2 Millionen zugelassene Autos gebe, die  ” unmöglich alle geschützt werden können”.

Da es sich für den Feuerchaoten vermutlich um Einzelpersonen handele – so Wowereit – seien sie schwer zu fassen. “Wir sind auf die Hilfe der Bürger angewiesen.” Bei den Tätern handele es sich um eine “Mischung aus Pyromanie und Rowdytum”, sagte der SPD-Bürgermeister in Berlin der B.Z. In Berlin wird am 18. September gerwählt.

Die “Gewerkschaft der Polizei” (GdP) forderte den rot-roten Berliner Senat auf,  im Kampf gegen Autobrandstifter die Bundespolizei und Polizeibeamte aus anderen Bundesländern in Berlin einzusetzen. Die Beamten müssten mindestens 6 Monate lang die Berliner Polizei unterstützen, sagte GdP-Landeschef Michael PURPER der  BERLINER MORGENPOST (18.08.).

 

Die Berliner Feuerwehr bleibt Nacht für Nacht in Einsatzbereitschaft, konnte aber bisher die brennenen Wagen nicht rechtzeitig löschen. Die Täter setzen ihre “Molotow-Cocktails” gekonnt und gezielt ein. Zugeschlagen wird immer nachts.  Wie es heißt, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen übernommen. (Quellen: polizei präsidium Berlin/rbb)

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