CDU:”Opposition treibt schäbiges Spiel”

GiNN-BerlinKontor.—Bundeskanzlerin Angela MERKEL  und die “UNION als Ganzes” hat  “volles Vertrauen zum Bundespräsidenten Christian WULFF”. CDU-Generaklsekretär Hermann GRÖHE nannte der dapd gegenüber das Interview des Bundespräsidenten mit ARD und ZDF einen “überzeugenden Auftritt”. Wulff habe eigene Fehler und Schwächen offen eingestanden und gleichzeitig zu den Vorwürfen  “Klartext gesprochen”. Der CDU-Generalsekretär warf der Opposition ein  “schäbiges Spiel” vor, weil sie versuche  “die Debatte künstlich zu verlängern, um politisches Kapital daraus zu schlagen”.

Die Opposition sollte akzeptieren, dass “Transparenz geschaffen wurde, Fehler eingeräumt worden sind und Christian Wulff um Entschuldigung gebeten hat”, so Gröhe.  Der Bundespräsident  habe veranlasst, dass die entsprechenden Dinge nun für jedermann zugänglich im Internet einsehbar seien.  “Das ist ein starker Schritt der Offenheit und Transparenz. Jeder kann sich nun sein eigenes Urteil bilden. Ich bin davon überzeugt, dass sich Vorwürfe unrechtmäßigen Verhaltens als nicht haltbar erweisen”, hofft Gröhe.

Zum Disput mit dfer BILD sagte Gröhe, Christian Wulff habe seinenden Anruf als schweren Fehler bezeichnet. Zudem habe er sich dafür “intern gegenüber der Zeitung und dann noch einmal vor einem Millionenpublikum”  öffentlich entschuldigt. Insofern sei eine Entschuldigung, die die BILD-Zeitung vor Wochen angenommen habe, jetzt auch zu akzeptieren. Im Übrigen sei “unstreitig, dass Christian Wulff keine Veröffentlichung am nächsten Tag wollte”, betonte der CDU-GS.

Gröhe räumte ein, dass  “die Zurückgewinnung von Vertrauen ein längerer Prozess ist”. Das-Bundespräsident-Interview sei  ein ganz wichtiger Schritt gewesen.  “Dass in den letzten Wochen, auch durch manche vorschnelle Kommentierung, verzerrende Darstellungen und eigene Ungeschicklichkeiten und Fehler, Vertrauen erschüttert worden ist, ist nicht zu bestreiten”, sagte Gröhe.  “Wenn Christian Wulff seine Kraft wieder ganz darauf konzentrieren kann, sein Amt auszufüllen, wird die Zustimmung in der Bevölkerung sicher wieder steigen. Davon bin ich überzeugt.” (Quelle: cdu.de)

SPD-Generalsekretärin Andrea NAHLES forderte eine Stellungnahme der Bundeskanzlerin Angela MERKEL zur Causa Wulff. “Rücktrittsforderungen zu inflationieren, bringt doch gar nichts. Die entscheidende Frage ist, was Frau Merkel in dieser Sache sagt”, so Nahles  im ARD-Morgenmagazin. Die “Kredit- und Medien-Affäre” sei längst nicht aufgeklärt. Es blieben offene Fragen, die “uns noch Monate beschäftigen wird”, so Nahles.
Die “Beschädigung des Amtes” habe der Bundespräsidenten mit seinem Interview “nicht aus der Welt geschafft”, beklagte die SPD-Politikerin und fügte drohend hinzu: “Wenn er jetzt nicht alles auf den Tisch gepackt hat, dann wird es eng”, so die SPD-GS’in Nahles. (Quelle: spd.de)

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