CDU siegt auch in Kiel

GiNN-BerlinKontor.—-In Schleswig-Holstein hat die CDU die Landtagswahl am 07. Mai deutlich gewonnen. Die CDU kam auf 32 % der Wählerstimmen und liegt deutlich vor der SPD um Ministerpräsident Torsten ALBIG (27,2 %).  Die Grünen 12,9 %, FDP 11,5 %, AfD 5,9 % , LINKE 3,8 %, SSW 3,3 %, Piraten 1,2 %, Sonstige 2,4 %.

“Die Menschen wollen einen Regierungswechsel”, sagte Wahlsieger Daniel GÜNTHER (CDU) im ZDF. Deshalb wolle er möglichst schnell in Kiel eine neue Regierungskoalition bilden. Die SPD sei klar abgewählt worden.

Die CDU habe punkten können, “indem wir konsequent auf die Themen gesetzt haben, die den Menschen in Schleswig-Holstein wichtig sind”, sagt Günther. Man müsse bei einer Landtagswahl Landesthemen ansprechen. Diese seien z.B.”eine bessere Infrastruktur, eine bessere Sicherheitspolitik, eine besser Bildungspolitik und G 9 an den Gymnasien.” – gewesen. Das Motto “Anpacken statt rumschnacken” gelte nun auch bei den Koalitionsverhandlungen. “Die Menschen wollen einen Politikwechsel.”

Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein schloss der FDP-Spitzenkandidat Wolfgang KUBICKI eine Ampel-Koalition unter dem bisherigen SPD-Ministerpräsidenten Torsten Albig aus. Albigs Sozialdemokraten hätten bei der Wahl am 07.05.17 eine klare Niederlage erlitten.

Die Grünen halten eine Ampelkoalition mit SPD und FDP jedoch weiterhin für denkbar, so Schleswig-Holsteins grüner Umweltminister Robert HABECK im rbb-Inforadio

Torsten ALBIG (53), früher persönlicher Referent beim damaligen SPD-Parteivorsitzenden Oskar LAFONTAINE, Ex-Pressesprecher im Bundesfinanzministerium unter Peer STEINBRÜCK, Leiter der Presseabteilung der Dresdner Bank in Frankfurt/Main, Ex-Oberbürgermeister der Stadt Kiel, regierte in Kiel seit 2012 mit der “Küstenampel” SPD-GRÜNE und SSV=Südschleswigschen Wählerverband. Albig am Wahlabend: Kein Wahlziel erreicht, kein guter Tag.” Monatelang lag hatte seine SPD in Umfragen vorne gelegen.

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist in Schleswig-Holstein mit einem Ergebnis von 5,9 % in den 12. Landtag eingezogen. Dazu die AfD kritisch: “Das Ergebnis liegt deutlich hinter den durchweg zweistelligen Ergebnissen der Landtagswahlen 2016. Ursachen hierfür können der massiven Behinderung des AfD Wahlkampfes in Schleswig-Holstein, aber sicherlich auch den parteiinternen Konflikten zugeschrieben werden.”(Quellen: ZDF/rbb/wahlrecht.de/alternativefuer.d))

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