CDU ermahnt “nervöse liberale Wahlkämpfer”

GiNN-BerlinKontor.—-Die CDU hat den Koalitionspartner FDP erneut kritisiert und  erklärt: “:Wir kämpfen für eine starke UNION und schauen nach der Wahl, mit wem wir unsere Politik am besten umsetzen können.” CDU-Generalsekretär ermahnte in DIE WELT  “nervöse liberale Wahlkämpfer”, die mitunter wenig koalitionsverträglich formulieren”.  Gröhe: “Wir sollten nicht in die anfänglichen Unsitten der schwarz-gelben Koalition zurückzufallen. Die Menschen sollen uns beim Arbeiten zusehen und nicht beim Streiten.” Es komme jetzt darauf an, in der Koalition “weiterhin fair miteinander umzugehen”, so Gröhe.

Mit Blick auf DIE GRÜNEN  sagte Gröhe: “Sollte sich Jürgen Trittin als linker Grüner einmal für Schwarz-Grün aussprechen, müssten wir uns fragen, ob wir etwas falsch gemacht haben. Bei den Grünen findet gerade ein beispielloses Hauen und Stechen statt. Als ökologisch gesonnener Christdemokrat ist man versucht, Artenschutz für grüne Realos zu verlangen.”

Dennoch sieht der CDU-Generalsekretär auch “Gemeinsamkeiten” mit den Grünen. Man musse  “von Fall zu Fall genau hinsehen, was möglich ist”. In Nordrhein-Westfalen gebe es zwar  “Wichtiges, was CDU und Grüne trennt – etwa in der Industrie- und Infrastrukturpolitik”.  In der Sozialpolitik jedoch – insbesondere beim Thema Generationengerechtigkeit – seien  “DIE GRÜNEN eher bereit als die SPD, Realitäten anzuerkennen”, so Gröhe in DIE WELT.  Die CDU werde folglich mit allen demokratischen Parteien, mit denen sie eine Mehrheit bilden kann, Gespräche führen.

Gröhe monierte, dass SPD und GRÜNE  bei ihrer Identitätssuche  “stramm nach links marschieren” . Reformen sollten zurückgedreht werden, “und mit dem Sparen will man am liebsten wieder aufhören”. Die CDU/CSU wolle hingegen “das Wirtschaftswachstum verstetigen, den Industriestandort modernisieren und die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest machen”. Dies sei derzeit “am besten mit der FDP zu machen”. Es wäre daher “völlig falsch, 18 Monate vor der Bundestagswahl die FDP abzuschreiben”, unterstrich Gröhe. Aber das “Schielen auf kurzfristigen Profilgewinn” stosse die Wähler ab. (Quellen: cdu.de/die.welt)

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