Bush “ernennt” neuen Weltbank-Chef

GiNN-BerlinKontor.—Robert Bruce ZOELLICK ( 54), ehemaliger U.S. Trade Representative und Ex-Vize-Außenminister im US-Außenministerium von Condoleezza RICE, soll neuer Chef der WELTBANK werden. Dies ist nach Meldungen aus Washington D.C. der Wunsch von US-Präsident Geoge W. BUSH. Seit Juni 2006 arbeitet Zoellick, der deutsche Vorfahren hat, für die US-Investmentbank “Goldman Sachs”.

Mit im Rennen waren nach GiNN-Informationen zunächst auch noch Robert KIMMIT (59) vom Handelsminsterium, Standley FISCHER (63) von der Bank of Israel und der amtierende Handelsminster Carlos GUTIERREZ (53). Auch der amtierende Finanzminister Henry PAULSON wurde als möglicher Weltbankpräsident genannt. Sogar der scheidende britische Premierminister Tony BLAIR habe Interesse gezeigt, heißt es. Der Präsident der World Bank ist aber traditionell ein Amerikaner, während an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Europäer steht.

Zur The World Bank Group – so die offizielle Bezeichnung – gehören fünf Organisationen, die jeweils eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen, sich aber im Eigentum der Mitgliedstaaten befinden: Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (International Bank for Reconstruction and Development – Deutschland, Internationale Entwicklungsorganisation (International Development Association – IDA), Internationale Finanz-Corporation (International Finance Corporation – IFC), Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur (Multilateral Investment Guarantee Agency – MIGA) und das Internationales Zentrum für die Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (International Centre for Settlement of Investment Disputes – ICSID)

Die Weltbank zahlt jedes Jahr rund US-$ 23 Milliarden an die ärmsten Länder der Welt. Im Laufe der nächste 30 Jahre soll dies auf US-$ 30 angehoben werden.

Der Sitz der Weltbank ist Washington D.C.

Übrigens von FußballfanRobert B. Zoellick ist folgender Spruch überliefert: “Die Europäer haben uns Trainer, Spieler, verschiedenste Lehr-Methoden geschickt. Wir versuchen immer noch, zu lernen. Aber im Geiste der franko-deutschen Zusammenarbeit war es wohl gut, dass wir gegen die deutsche Mannschaft verloren haben, wenn wir schon gegen eine verlieren mussten.” Gemeint war die WM 2006.  

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