Bundeswehr-Tornados zurück in der Heimat

GiNN-BerlinKontor.-–Der Aufklärungseinsatz der deutschen Luftwaffe im Rahmen der International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan ist beendet. Am 30.11. kehrten die sechs RECCE-Aufklärungs-Tornados, die seit April 2007 im Einsatz waren, in den Fliegerhorst in Jagel/Schleswig-Holstein zurück. Bundesverteidigungsminister  Karl-Theodor FREIHERR ZU GUTTENBERG (CSU)  begrüßte die Besatzungen der Flugzeuge  des Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann” und dankten den Fliegern für ihren erfolgreichen Einsatz: “Wir freuen uns, dass alle gesund heimgekehrt sind. Willkommen zu Hause!”

Der Minister sagte den Soldaten: “Ihre Bilanz kann sich sehen lassen. In mehr als 4.500 Einsätzen haben die RECCE-Tornados etwa 14.000 Ziele aufgeklärt. Rund zwei Drittel der Flüge fanden außerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches im Norden statt. Viele in den besonders volatilen Regionen im Osten und Süden und Südwesten”, so der Minister. Die deutschen Soldatne hätten in Afghanistan “erstklassige Leistungen”“ vollbracht. Der “Tornado” – so zu Guttenberg – sei eine “wertvolle Stütze der ISAF-Operationsführung” gewesen. “Ihre Aufklärungsergebnisse dienten wesentlich dem Schutz und der Sicherheit der afghanischen Bevölkerung und des in Afghanistan eingesetzten zivilen und militärischen Personals der internationalen Gemeinschaft”, sagte zu Guttenberg bei der Begrüßung der heimkehrenden Soldaten.

Der Verteidigungsminister sagte weiter: „Die Aufklärungsbilder (der deutschen Tornados) hatten eine anerkannt hohe Qualität, zu der die professionelle Auswertung durch das speziell ausgebildete Personal der Luftbildauswerter wesentlich mit beitrug. Hier hat das ‚Team Luftwaffe‘ – das darf man so sagen – Ehre eingelegt.” So sei „”das hohe Ansehen der RECCE-Tornados”“ das Ergebnis einer „ausgezeichneten Teamleistung” gewesen.

Guttenberg verwies auf die von der internationale Gemeinschaft beschlossene “Neuausrichtung” des Afghanistan-Engagements. Schwerpunkt seien nunmehr der Aufbau und die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte. Mit Blick auf die geltende personelle Obergrenze des deutschen ISAF-Kontingents von 5.000 Soldatinnen und Soldaten sei eine “neue Priorisierung” nötig geworden.

Die  Aufklärungsaufgaben im Kampfgebiet werden künftig von unbemannte Aufklärungssystemen übernommen und durch “Abstützung auf Mittel von Partnernationen ergänzt”.

Die deutschen RECCE-Tornados  bleiben ab Januar 2011 der NATO als  “schnell verfügbare Reserve” weiter zur Verfügung und in Bereitschaft. Sie könnten  “im Bedarfsfall” und nach Billigung durch den Deutschen Bundestag jederzeit wieder in den Einsatz verlegt werden.

Die sechs deutschen Aufklärungsmaschinen der Luftwaffe  waren in Masar-i-Scharif stationiert. Ihr Einsatz über ganz Afghanistan beschränkte sich auf die  „Reconnaissance“ (Aufklärung) mit  Luftkameras. Als Bewaffnung trugen sie lediglich eine Bordkanone mit sich, von der sie nur “zur Selbstverteidigung” Gebrauch machen durften, was aber nicht notwendig wurde..
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