Bundeswehr-Luftwaffe darf im Osten nicht üben

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche NATO-Luftwaffe darf den Truppenübungsplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide/Brandenburg nicht mehr als Bombenabwurf-Übungsplatz nutzen. Eine Richterin des Verwaltungsgerichts Potsdam gab am 31.07. drei Musterklagen von Anwohnern statt, die sich gegen die drohende Lärmbelästigung gewandt hatten.


Das Gebiet bei Wittstock war ab 1952 von den sowjetischen Streitkräften als Truppenübungsplatz mit fast täglichen Bombenabwurf-Übungen genutzt worden. Damals gab es keine Proteste gegen den “Waffenbruder der DDR”. Nach dem Abzug der sowjetischen Piloten beanspruchte die Bundeswehr den Übungsplatz für sich. Die Bomber der Luftwaffe wollten hier Tiefflüge trainieren. Jetzt muss sie wohl nach Kanada “ausweichen”. Viele Arbeitsplätze gehen verloren, da rund 800 Bundeswehrsoldaten mit ihren Angehörigen in der Region Ruppiner Heide stationiert werden sollten, sowie über 200 zivile Verwaltungsangestellte.

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Potsdam erklärte Petra PAU, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, erneut habe ein Gericht “zugunsten der Bevölkerung und der Zukunft der Kyritz-Ruppiner-Heide” entschieden. Die Bundesregierung solle “endlich aufhören , den Nord-Osten der Republik zu attackieren”.

Das frühere Übungsgelände der ehemaligen UdSSR-Luftwaffe auf deutschem Boden hat eine Fläche von 144 Quadratkilometer. Zurzeit hat das Gelände rechtlich immer noch den Status eines militärischen Sicherungsbereiches der Bundeswehr.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias PLATZECK (SPD) appellierte an Bundesverteidigungsminister Franz Josef JUNG (CDU), die Pläne für einen Bombenabwurfplatz in Nordbrandenburg nun endgültig zu kippen.

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Klaus Peter STIEGLITZ, sagte, es gebe “keine Alternative” zu dem Bombenübungsplatz in der Ruppiner Heide. Der Truppenübungs- und Luft-Boden-Schießplatz Wittstock – auch “Bombodrom” genannt – ist einer der größten Truppenübungsplätze in Europa.

Ein Gedanke zu “Bundeswehr-Luftwaffe darf im Osten nicht üben

  1. Meine Damenund Herren,
    eine dunkelrote Demagogin vom Schlage einer Petra Pau( MdB !! ) schwingt
    sich in frecher Manier des Pseudonaturschutzes zum Wortführer einer völlig unrealistischen Einschätzung der derzeitigen Bedrohung unserer
    abendländischen Zivilisation durch den wieder aufflammenden Terrorismus
    islamischer Schurkenstaaten und deren Handlanger( Taliban ) auf.
    Gerade dieser altgäubige Vertreterin einer untergegangenen Speichel-
    leckerfraktion (SED ) des Stalinismus sollte sich kundig machen,um
    die immensen Umweltschäden ,verursacht durch die von ihr so hochgeschätzten Roten Armee,zu verinnerlichen.
    Tip von mir: Besuch und Besichtigung aller von der glorreichen Befreiungs-
    truppe bolschewistischer Prägung platzierten Hinterlassenschaften.
    Zitat: Von der Sowjetunion lernen,heißt alles liegenlassen(siegen ! )lernen.
    Mags dem kosten,der es bezahlt!

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