Bundestag lockert Stammzellengesetz

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Bundestag hat am 11.04. das Stammzellen-Gesetz gelockert. beschlossen. 346 von 580 anwesenden Abgeordneten.stimmten für die Verschiebung des Stichtages für den Import embryonaler Stammzellen aus dem Ausland vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007. Die Abgeordneten aller Fraktionen konnte frei entscheiden. 228 stimmten dagegen, 6 Abgeordnete enthielten sich.

Deutsche Forscher und Wissenschaftler hatten die Lockerung des Gesetzes gefordert, da mt den älteren Stammzellen Spitzenforschung nicht mehr möglich sei. Die Katholische Kirche lehnt eine Veränderung des Stichtags strikt ab. Sie hatte das totale Verbot der embryonalen Stammzell-Forschung gefordert. Man dürfe nicht ein Leben zerstören, um ein anderes zu retten.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrike FLACH hatte die völlige Freigabe der Forschung an embryonalen Stammzellen gefordert. Die Forschung müsse auch in Deutschland “ohne das beliebige Instrument des Stichtags” möglich sein, sagte sie im Bundestag. Man müsse gleichwertige Bedingungen für die deutschen Wissenschaftler schaffen. Zudem wäre “auch das Heilen von Menschen moralisch”. Die FDP-Abgeordnete hatte zusammen mit Katherina REICHE, Peter HINTZE (beide CDU) und Rolf STÖCKEL (SPD) einen Gruppenantrag zur Aufhebung der Stichtagsregelung für den Import embryonaler Stammzellen eingebracht. Der Antrag fiel durch.

Im Artikel 38 des Grundgesetzes heißt es unter anderem: “Die Abgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.”

BDI-Hauptgeschäftsführer Werner SCHNAPPAUF erklärte zu dem  Beschluss des Bundestages: „Die Änderung der Stichtagsregelung ermöglicht es deutschen Forschern, die Entwicklungs- und Zellbiologie, die Reproduktionsmedizin, Humangenetik und die Ursachenforschung von Krankheiten voranzutreiben“, erklärte Schnappauf. „So kann Deutschland weiter an der Spitze der Gesundheitsforschung mitarbeiten. Das sichert Unternehmensstandorte und Arbeitsplätze in Deutschland.“

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