“Bundespräsident von Journalistenmeute gehetzt”

GiNN-BerlinKontor.— Joachim GÜNTHER (63), FDP-Bundestagsabgeordneter und Ex-Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium,  hat in einem offenen Schreiben an seine Fraktionskollegen scharfe Kritik an den Medien geübt.  Der FDP-MdB, der seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestags ist, rief im Internet zum Boykott  der Medien auf:  “Die Medien mit linksgrüner Hysterie-Berichterstattung werden immer mehr zur Ersten Gewalt im Staat.”

Joachim Günther (FDP) macht die Presse für den Niedergang der FDP im Meinungsbild der Öffentlichkeit seiner Partei verantwortlich. So hätten die Medien die Positionen der FDP zum Beispiel bei der Behandlung der Themen Finanzmarkttransaktionssteuer und Vorratsdatenspeicherung  “bewusst irreführend” dargestellt und kommentiert.

Weiter schreibt der FDP-Politiker, das deutsche Staatsoberhaupt Christian WULFF sei von einer  „Journalistenmeute wie ein räudiger Fuchs über sämtliche Titelblätter und durch alle Fernsehsendungen gehetzt“ worden.

Joachim Günther (FDP-MdB):  “Wer stoppt diesen Kampagnen-Wahnsinn? Solange wir als Zeitungsleser, Radiohörer und Fernsehzuschauer uns weiter so an der Nase herumführen lassen, wird sich nichts ändern”, klagt der Liberale.  Journalisten könne man zwar nicht zum Rücktritt zwingen -  so Günther – wohl aber könne man “Zeitungen abbestellen, Radio- und Fernsehsender nicht mehr einschalten.”

Der Sachse Günther wurde im Dezember 1990 in den Deutschen Bundestag gewählt. Er war bis 1998  Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium. Joachimn Günther ist Mitglied im Sportausschuss sowie im Ausschuss für Verkehr, Bau und Wohnungswesen im Deutschen   Bundestag sowie Sprecher der FDP-Fraktion für Bau, Wohnungswesen und Aufbau Ost.

Die MÄRKISCHE ALLGEMEINE (23.01.) kommentierte die bisher bekannten  “Verfehlungen” des Christian Wulff als Ministerpräsident von Niedersachsen, sie seien  “im Vergleich zu denen eines Richard Nixon oder Silvio Berlusconi tatsächlich Lappalien. Auch in Frankreich fragt kaum jemand danach, welche Vergünstigungen das Staatsoberhaupt wann und wo in Anspruch nimmt. Deshalb bekommt die Diskussion um Christian Wulff zunehmend etwas Quälendes. Jetzt soll der Bundespräsident sogar wegen eines Kochbuches verklagt werden, das den Besuchern eines Festes auf Kosten der Landesregierung geschenkt wurde und an dem die Frau seines engsten Vertrauten mitgeschrieben hat. Wie lange kann und soll das alles noch so weitergehen?” ((Quellen: Sächsische Zeitung – 23.01./Märkische Allgemeine)


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