Bundesbank-Überschuss gesunken

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BUNDESBANK hat im Geschäftsjahr 2011 nur noch einen Jahresüberschuss von 0,6 Mrd € erzielt. Im Vorjahr waren es 2,2 Mrd €. Der Überschuss wird gemäß § 27 Nr. 2 Bundesbankgesetz in voller Höhe an den Bund abgeführt. „Der Grund für den Rückgang des Gewinns findet sich vor allem in der Erhöhung der Risikovorsorge“,  erklärte Bundesbankpräsident Jens WEIDMANN. Die Bundesbank hatte  hierfür ihre Rückstellungen für allgemeine Wagnisse um 4,1 Mrd auf 7,7 Mrd € erhöht. Im Vorjahr fand eine Aufstockung um 1,6 Mrd € statt.Weidmann begründete diesen Anstieg mit den Risiken aus den geldpolitischen Geschäften der Notenbank; diese hätten im Zuge der Staatsschuldenkrise deutlich zugenommen. „Die Adressenausfallrisiken des Staatsanleihekaufprogramms und der Refinanzierungskredite haben sich durch den ausgeweiteten Umfang und durch den gestiegenen Risikogehalt deutlich erhöht“, sagte Weidmann.  Auch für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland seien weiterhin Risiken aus der Staatsschuldenkrise vorhanden. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft hätten sich aber zuletzt wieder spürbar aufgehellt.

„Die deutsche Wirtschaft ist in einem bemerkenswert guten Zustand“, betonte der Bundesbankpräsident. Der Arbeitsmarkt sei weiter auf Expansionskurs, und wenn sich die Rohölpreise stabilisierten, sollte der Anstieg der Verbraucherpreise im Jahresverlauf nachlassen. Auch dies würde dem privaten Konsum und somit der Konjunktur zugutekommen, erklärte Weidmann. (Quelle: bundesbank.de)

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