Bundesbank-Überschuss

GiNN-BerlinbKontor.—Die Deutsche Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2014 einen Überschuss von 2,95 Mrd € erzielt, nach 4,59 Mrd € im Vorjahr. Der Gewinn wurde gemäß § 27 Nr. 2  Bundesbankgesetz in voller Höhe an den Bund überwiesen. “Dass der Überschuss geringer als im Vorjahr ausgefallen ist, liegt vor allem am Rückgang der erzielten Zinserträge”, sagte Bundesbankpräsident Jens WEIDMANN  auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Bundesbank.

Die Wagnisrückstellung bleibt mit 14,4 Mrd € unverändert, nachdem sie in den vergangenen Jahren mehrfach aufgestockt worden war. “Zwar haben sich die Risiken aus dem ‚Security Markets Programme‘ und den Refinanzierungskrediten des Eurosystems verringert, gleichzeitig ist aber aufgrund der Leitzinssenkungen im Juni und September 2014 das erwartete Jahresergebnis 2015 und damit das Risikodeckungspotenzial der Bundesbank rückläufig”, erläuterte Weidmann.

Die Wagnisrückstellung bleibt auch deshalb unverändert hoch, weil sich durch die vom EZB-Rat neu beschlossenen Ankaufsprogramme zusätzliche Kreditrisiken ergeben. Explizit verwies der Bundesbankpräsident auf die Risiken aus den Ankaufprogrammen für Euro-denominierte gedeckte Schuldverschreibungen (CBPP3) und für forderungsbesicherte Wertpapiere (ABSPP). (Quelle: bundesbank.de)

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