“Brandgefährliche Lage”

GiNN-BerlinKontor.—”Wir sind in einer brandgefährlichen Lage”, erklärte der deutsche Außenminister Frank-Walter STEINMEIER mit Blick auf die vom russischen Präsidenten Wladimir W. PUTIN entfachte Ukraine-Krim-Krise. Der Kreml-Führer ist offensichtlich wild entschlossen, die Abspaltung von der Ukraine und den Anschluss an Russland notfalls auch militärisch durchzuziehen. Steinmeier: “Wir haben die Konfrontation nicht gesucht. Wenn aber Russland nicht in letzter Minute einlenkt, werden wir am Montag (17.03.) im Kreis der EU-Außenminister eine entsprechende erste Antwort geben” so der Bundesaußenminister in der WELT am SONNTAG (16.03.)

Zur Erinnerung: Putin hatte bereits auf dem NATO-Gipfel 2008 in Bukarest die Ukraine als “künstichen Staat” bezeichnet, der “zwei Völker und zwei Kulturen zusammenzwingt”. Diese eindeutige Warnung wurden damals “vom Westen” offensichtlich nicht ernst genommen und ignoriert.

Steinmeier weiter in der WamS: “Auch im Osten der Ukraine nehmen die Spannungen zu. Russland verweigert bisher jede Exit-Option, jeden Schritt der De-Eskalation und will offenbar Fakten schaffen, die wir so nicht hinnehmen können.”

Das so genannte Krim-Referendum steht “im Einklang mit der UN-Charta”, behauptete Putin in einem Telefongespräch mit UNO-Generalsekretär BAN Ki-moon. „Die Entscheidung über das Referendum zum künftigen Status der Republik Krim läuft auch den völkerrechtlichen Normen nicht zuwider“, so Putin laut Pressebüro des Kreml. (Quellen:WamS/Focus/dw/un)

Rund 1,8 Millionen Menschen auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim wurden von Moskau aufgefordert, in einer Volksabstimmung über den künftigen Status der Krim zu entscheiden. Die Europäische Union (EU), die Vereinigten Staaten von Amerika und die amtierende Regierung in Kiew betrachten das Krim-Referendum als illegal,weil es gegen internationales Recht verstosse.

US-Präsident Barack H. Obama erklärte nach Gesprächen mit Deutschlands Regierungschefin MERKEL, Frankreichs Staatspräsident HOLLANDE, Großbritanninens Premierminister CAMERON und Italiens Ministerpräsident RENZI
The leaders reiterated their grave concern over Russia’s clear violation of international law and reaffirmed their support for Ukraine’s sovereignty and territorial integrity. The President reaffirmed the United States’ unwavering commitment to our collective defense commitments under the North Atlantic Treaty and our enduring support for the security and democracy of our Baltic allies. The Baltic leaders welcomed the provision of additional support to NATO’s Baltic Air Policing mission, and the leaders agreed to continue coordinating their efforts closely.

All of the leaders agreed on the need for Russia to pull its military forces back to their bases, allow for the deployment of international observers and human rights monitors to the Crimean peninsula, and agree quickly on the formation of a contact group that could lead to direct dialogue between Ukraine and Russia to de-escalate the situation and restore Ukraine’s sovereignty and territorial integrity. The leaders rejected the proposed referendum in Crimea as a violation of Ukraine’s constitution and underscored that all decisions about the future of Ukraine must include the government in Kyiv. (Quelle: whitehouse.gov)

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