BMWi:Unternehmen im Ausland “politisch flankieren”

GiNN-BerlinKontor.-—Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer BRÜDERLE (FDP),  hat  in Berlin seine  “Außenwirtschaftsoffensive” vorgestellt. Sein Ministerium will Unternehmen dabei unterstützen, “gestärkt aus der Krise hervorzugehen”.  Deutsche Unternehmen – so Brüderle – nähmen bereits heute eine Spitzenstellung auf den Weltmärkten ein. Gründe dafür seien die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und eine große Offenheit Deutschlands gegenüber der Weltwirtschaft.  “Die Teilnahme am weltweiten Austausch von Gütern und Dienstleistungen ist einer der Pfeiler, auf denen Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland ruhen.”

Einbrüche in der Nachfrage auf fast allen wichtigen Absatzmärkten hätten die international stark verflochtene deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr besonders getroffen und  “Unternehmen wie Politik” vor neue Herausforderungen gestellt, so Brüderle.  Von der sich nun abzeichnenden Belebung der Weltwirtschaft könnten deutsche Unternehmen in besonderem Maße profitieren.
Schlüsselaufgabe der Außenwirtschaftspolitik sei es dabei, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu setzen und so dafür zu sorgen, dass sich Wettbewerb und Handel möglichst ungehindert entfalten können.
Den Fokus will das Bundeswirtschaftsministerium auf  “wissensintensive Bereiche” wie die Pharma- und Biotechnologie sowie Medizin- und Umwelttechnik richten. An Standorten der Vereinten Nationen will man “Beschaffungsinformationsstellen” einrichten, um die deutsche Wirtschaft bei Vergabeverfahren internationaler Organisationen besser zu unterstützen.

Brüderle weiter:  “Wir wollen kleine und mittlere Unternehmen in das Zentrum der politischen Flankierung stellen und bei Minister- und Staatssekretärsreisen besonders berücksichtigen.” Überdies will das FDP-geführte Ministerium Impulse dafür geben, dass sich die deutsche Wirtschaft  “im Vorfeld sportlicher Großveranstaltungen formiert”. Wirtschaftsminister Brüderle reist deshalb Ende April nach Brasilien. Die “Sicherheitstechnologie”   gehörten zu den zentralen Themen.

Minister Brüderle will die deutschen Außenwirtschaftsaktivitäten stärker thematisch bündeln und beispielsweise -
o im Verkehrsbereich die nationale Plattform “Elektromobilität” mit einer ausfuhrorientierten Komponente ausstatten und 2011 zu einer internationalen Konferenz einladen,
o im Bereich der Gesundheitswirtschaft noch in diesem Jahr einen Rahmenplan für die Außenwirtschaftsförderung erstellen,
o eine “Exportinitiative Sicherheitstechnologie” starten,
o die Akquisitionsbemühungen der Verteidigungsindustrie unter Beachtung der Exportbestimmungen flankieren und
o die Luft- und Raumfahrtindustrie kontinuierlich in Wachstumsmärkten begleiten. und die Energieversorgung von morgen noch stärker zu einem Eckpfeiler unserer Außenwirtschaftspolitik machen. (BMWi)

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