BMVg: Türkei-Einsatz endet

Die Bundeswehr wird das Engagement zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO im Rahmen des Einsatzes Active Fence Turkey (AFTUR) nach drei Jahren einstellen. Dies kündigte die Bundesverteidigungsministerin Ursula VON DER LEYEN (CDU) in Berlin an: „Gemeinsam mit unseren NATO-Partnern haben wir die türkische Bevölkerung gegen Raketenangriffe aus Syrien geschützt. Unsere Patriot-Einheiten haben das in den letzten drei Jahren erfolgreich getan. Diesen Einsatz werden wir nun im Januar 2016 beenden. Die Bedrohung in dieser krisengeschüttelten Region hat jetzt einen anderen Fokus erhalten. Sie geht heute von der Terrororganisation Islamischer Staat aus. Deshalb bleiben wir auch in der Region engagiert, um sie weiter zu stabilisieren. Sei es zur Ausbildung und Unterstützung der kurdischen und irakischen Sicherheitskräfte in Erbil, aber auch mit unseren Schiffen bei UNIFIL vor dem Libanon oder Active Endeavour im östlichen Mittelmeer.”

Das derzeitige Bundestagsmandat ist noch bis zum 31. Januar 2016 gültig. Seit Januar 2013 sind bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten mit zwei Patriot-Luftverteidigungssystemen, Unterstützungselementen und ABC-Kräften im türkischen Kahramanmaras stationiert. Derzeit befinden sich etwa 250 dort im Einsatz. Ziel des NATO-Einsatzes ist es, die Bevölkerung vor syrischen ballistischen Raketen zu verteidigen.

Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Einschätzung seitens der NATO von Juni 2015, wonach die Bedrohung für das türkische Territorium durch ballistische Raketen aus Syrien als sehr niedrig bewertet wird.

Um ein Übergreifen des syrischen Bürgerkrieges durch syrische ballistische Raketen zu verhindern, hatte die Türkei im November 2012 das Bündnis um Schutz der Bevölkerung wie auch des Staatsgebietes gebeten. Die NATO hatte im Dezember 2012 den Einsatz beschlossen, an dem sich neben Deutschland, die USA, die Niederlande und seit 2015 dann auch Spanien beteiligt haben, um ein sichtbares Zeichen der Bündnissolidarität zu setzen. Der Einsatz wurde aus militärischer Sicht erfolgreich durchgeführt. Eine Beeinträchtigung der Sicherheit der Türkei gegen ballistische Raketen konnte wirksam verhindert werden.

Unbenommen der Beendigung des Einsatzes engagiert sich die Bundeswehr weiterhin, um die Region zu stabilisieren. Fast 100 deutsche Soldatinnen und Soldaten unterstützen die Ausbildung der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan und der irakischen Streitkräfte in Erbil/Nordirak. Deutsche Marineschiffe nehmen an den Einsätzen United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) zur Unterstützung der libanesischen Regierung und an der NATO-Operation gegen den internationalen Terrorismus Active Endeavour teil. (Quelle:BM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GiNN-BerlinKontor.—-Die Bundeswehr wird das Engagement zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO im Rahmen des Einsatzes Active Fence Turkey (AFTUR) nach drei Jahren Anfang 2016 einstellen. Dies kündigte die Bundesverteidigungsministerin Ursula VON DER LEYEN (CDU) in Berlin an: „Gemeinsam mit unseren NATO-Partnern haben wir die türkische Bevölkerung gegen Raketenangriffe aus Syrien geschützt. Unsere Patriot-Einheiten haben das in den letzten drei Jahren erfolgreich getan. Diesen Einsatz werden wir nun im Januar 2016 beenden. Die Bedrohung in dieser krisengeschüttelten Region hat jetzt einen anderen Fokus erhalten. Sie geht heute von der Terrororganisation Islamischer Staat aus. Deshalb bleiben wir auch in der Region engagiert, um sie weiter zu stabilisieren. Sei es zur Ausbildung und Unterstützung der kurdischen und irakischen Sicherheitskräfte in Erbil, aber auch mit unseren Schiffen bei UNIFIL vor dem Libanon oder Active Endeavour im östlichen Mittelmeer.”

Das derzeitige Bundestagsmandat ist noch bis zum 31. Januar 2016 gültig. Seit Januar 2013 sind bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten mit zwei Patriot-Luftverteidigungssystemen, Unterstützungselementen und ABC-Kräften im türkischen Kahramanmaras stationiert. Derzeit befinden sich etwa 250 dort im Einsatz. Ziel des NATO-Einsatzes ist es, die Bevölkerung vor syrischen ballistischen Raketen zu verteidigen.

Das VBMVg: Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Einschätzung seitens der NATO von Juni 2015, wonach die Bedrohung für das türkische Territorium durch ballistische Raketen aus Syrien als sehr niedrig bewertet wird.

Um ein Übergreifen des syrischen Bürgerkrieges durch syrische ballistische Raketen zu verhindern, hatte die Türkei im November 2012 das Bündnis um Schutz der Bevölkerung wie auch des Staatsgebietes gebeten. Die NATO hatte im Dezember 2012 den Einsatz beschlossen, an dem sich neben Deutschland, die USA, die Niederlande und seit 2015 dann auch Spanien beteiligt haben, um ein sichtbares Zeichen der Bündnissolidarität zu setzen. Der Einsatz wurde aus militärischer Sicht erfolgreich durchgeführt. Eine Beeinträchtigung der Sicherheit der Türkei gegen ballistische Raketen konnte wirksam verhindert werden.

Unbenommen der Beendigung des Einsatzes engagiert sich die Bundeswehr weiterhin, um die Region zu stabilisieren. Fast 100 deutsche Soldatinnen und Soldaten unterstützen die Ausbildung der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan und der irakischen Streitkräfte in Erbil/Nordirak. Deutsche Marineschiffe nehmen an den Einsätzen United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) zur Unterstützung der libanesischen Regierung und an der NATO-Operation gegen den internationalen Terrorismus Active Endeavour teil. (Quelle: BMVg.de)

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