BMF: Staat im Überschuss

GiNN-BerlinnKontor.—Das Bundesfinanzministerium teilte mit: Wie schon für 2012 kann Deutschland auch für 2013 einen annähernd ausgeglichenen Maastricht-Finanzierungssaldo an die EU-Kommission übermitteln. Zur turnusgemäßen Maastricht-Meldung Anfang Oktober 2013 erwartet das Bundesfinanzministerium für den Staat insgesamt, also Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung inkl. ihrer jeweiligen Extrahaushalte, in diesem Jahr einen annähernd ausgeglichenen gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo von -0,2 % des Bruttoinlandsprodukts. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber der Schätzung vom April 2013.

Strukturell, d. h. insbesondere unter Herausrechnung konjunktureller Effekte, wird der deutsche Staat zum zweiten Mal in Folge (wie auch 2012) einen Überschuss aufweisen. Verbesserungen sind bei allen Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) zu verzeichnen. Dies zeigt, dass Einnahmen und Ausgaben des Staates im Einklang sind.

Für die Schuldenstandsquote schätzt das Bundesfinanzministerium in diesem Jahr einen Rückgang auf 79 ½ % des Bruttoinlandsprodukts (-1 ½ Prozentpunkte gegenüber Vorjahr). Hierzu tragen die solide Haushaltspolitik, aber auch die Rückführung von Schulden, die aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise entstanden waren, bei. Der Maastricht-Finanzierungssaldo wird immer am 1. April und 1. Oktober übermittelt. Eurostat wird die Meldungen der Mitgliedstaaten in den nächsten Wochen überprüfen und am 21. Oktober 2013 dazu eine Pressemeldung veröffentlichen.
Germany is in a position to notify the European Commission that its Maastricht deficit for 2013 is close to zero, just as it was in 2012. In its regular Maastricht debt and deficit return submitted at the beginning of October 2013, the Federal Ministry of Finance forecasts that the 2013 general-government budget for the state as a whole (i.e., Federation, Länder, municipalities and social security funds, including their respective off-budget entities) will be close to balance, with a deficit of 0.2 per cent of gross domestic product.

In structural terms – which mainly means excluding cyclical effects – the German state will post a surplus in 2013, for the second year in a row. All levels of government (Federation, Länder and municipalities) have shown improvements, which demonstrates that the state’s spending is in line with its income. The Federal Ministry of Finance estimates that government debt will fall to 79½ per cent of GDP in 2013, a drop of 1½ percentage points over last year. Sound fiscal policies and the reduction of debts that were accrued as a result of measures connected to the financial-market crisis both contributed to this development.

Eurostat will review member states’ notifications in the coming weeks and will publish a press release on this topic on 21 October 2013. (Source: BMF- German Ministry of Finance)

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