Berlin zur Cameron-Rede

GiNN-BerlinKontor.— Zur EU-krtitischen Rede des britischen Premierministers David CAMERON, in der er eine Volksbefragung über den Austritt oder dem Verbleiben Großbritanniens in der Europäischenn Union (EU) für 2017 “androhte”, erklärte der Regierungssprecher in Berlin, Staatssekretär Steffen SEIBERT: “Deutschland und Großbritannien sind und bleiben wichtige Partner und enge Freunde innerhalb der Europäischen Union.”

Die Rede – so der Regierungsssprecher – habe bestätigt, dass Deutschland und Großbritannien gemeinsame Interessen in dieser Europäischen Union hätten. “Wenn es darum geht, wie wir den Binnenmarkt stärken können, wenn es darum geht, wie wir den Freihandel noch stärker voranbringen können, wenn es darum geht, wie wir die Rolle der EU in der Welt, im globalisierten Wettbewerb, stärken können, dann hat Großbritannien eine wichtige Stimme und eine wichtige Rolle in der EU.” Großbritannien hat eine Bestimmung innerhalb der Europäischen Union.

Weiter sagte Seibert: “Die Europäische Union braucht Großbritannien und umgekehrt. Gerade die Frage, wie wir in Europa auf die globalisierte Welt blicken, ist eine, in der Großbritannien zur Europäischen Union vieles beizutragen hat. Die Weltoffenheit, die Bereitschaft, Entwicklungen in Afrika, Lateinamerika, Asien aufzunehmen, ist in Großbritannien sehr groß, und sie nutzt uns allen in der Europäischen Union.”

Die Rede des Premierministers Cameron habe deutlich gemacht: “Auch Großbritannien sieht genau wie wir die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion als eine absolut drängende Zukunftsaufgabe ‑ und zwar für die nächste Zukunft. Darin sehen wir eine Übereinstimmung der Ziele.” (Quelle: bundesregierung – bpa-cvd)

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verteidigte der britische Premierminister seine EU-kritischen Ausführungen in London. Es gehe ihm nicht darum, “der EU den Rücken zu kehren”, sagte David Cameron beim WORLD ECONOMIC FORUM (WEF)  in Davos. Es gehe vielmehr darum, “Europa voranzubringen.” Die Politik Großbritanniens setze darauf, “unseren Platz in Europa zu finden.” Man wolle ein “offenes, flexibles und wettbewerbsfähiges Europa.” 

Cameron glaubt nicht, dass Großbritannien später der EURO-Zone “beitreten” wird. In England habe die  Zustimmung zu bestimmten Schritten und Entscheidungen der EU abgenommen, berichtete Cameron.  Man müsse sich daher um eine neue Zustimmung zur EU in der britischen Bevölkerung bemühen.

Es sei risikoreicher, nichts zu tun und die Diskussion einfach laufen zu lassen, so David Cameron in Davos/Schweiz, wo sich alljährlich führende Politiker, internationale Wirtschaftsexperten, Intellektuelle und Journalisten treffen, um über die dringlichsten Fragen der Welt wie Gesundheits- und Umweltfragen zu diskutieren. (Quelle. BBC/ARD/WEF)

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