Berlin warnt Nordkorea

GiNN-BerlinKontor.—In Berlin erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am 06.04., Bundesaußenminister Guido WESTERWELLE (FDP) habe “die klare und unmissverständliche Erwartung an Nordkorea, dass es seinen Verpflichtungen aus dem internationalen Recht nachkommt und die Sicherheit und Arbeitsfähigkeit der diplomatischen Vertretungen vor Ort zu jedem Zeitpunkt zuverlässig garantiert.”

Das deutsche Außenministerium weiter: “Die von Nordkorea aufgebaute Drohkulisse und Kriegsrhetorik sind nicht akzeptabel und ein gefährliches Spiel mit der Stabilität der gesamten Region.”

In Bezug auf die Sicherheit der deutschen Botschaft in Pjöngjang gebe es einen laufenden Abstimmungsprozess insbesondere mit den internationalen Partnern, die ebenfalls mit Botschaften vor Ort vertreten sind, so das AA.

Die Sicherheit der deutschen Botschaft werde ” in einem ständigen Evaluierungsprozess der Sicherheits- und Gefährdungslage laufend überprüft”. Der Außenminister in Berlin werde durchgehend unterrichtet. Bis auf Weiteres sei die Arbeitsfähigkeit der deutschen Vertretung in Nordkorea hergestellt.

Deutscher Botschafter in Pjöngjang ist Gerhard THIEDEMANNN. Die Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 2010  in der Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) eine Botschaft. (Quelle: auswaertiges-amt)

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte laut DeutschlandRadio an die Adresse von Nordkorea: “Atomwaffen sind kein Spielzeug” Es bestehe die Gefahr, dass der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel “außer Kontrolle gerät”.

Das Regime in Pjöngjang hat mehrfach erklärt, ein Atomangriff gegen die USA sei “offiziell genehmigt” worden. Nach südkoreanischen Informationen – so wurde gemeldet – hat Nordkorea Raketensysteme an die Ostküste des Landes in Stellung gebracht. (Quelle:dradio)

Die Geschehnisse auf der koreanischen Halbinsel mögen weit weg erscheinen, betreffen aber die „Sicherheitsarchitektur der ganzen Welt“, betonte Außenminister Gudo WESTERWELLE in Berlin. Deutschland arbeite deshalb mit internationalen Sanktionen daran, dass „das Regime in Pjöngjang einlenkt und seine Drohungen und das völkerrechtswidrige Atomwaffenprogramm einstellt“. Südkorea habe die Solidarität Deutschlands gegen die Drohung aus dem Norden. Dennoch sei Besonnenheit das Gebot der Stunde, um die Spirale der Kriegsrhetorik zu durchbrechen. (Quelle: liberale.de)

Der US-Flugzeugträger USS John C. Stennis und der Raketen-Kreuzer USS Mobile Bay haben den Hafen von Singapur angelaufen. (defense.gov/DoD)

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>