Berlin: Schuldenabbau und Wachstum

GiNN-BerlinKontor.-–Die Säulen zur Krisenbewältigung in Europa sind Schuldenabbau und Wachstum. Dies erklärte Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) vor ihrer Abreise zum G8-Gipfel in USA. Im Mittelpunkt des Treffens der acht Industrienationen, das am 18./19.05, in Camp David stattfindet, soll die Entwicklung der Weltwirtschaft – insbesondere die Situation im EURO-Raum stehen. Aber auch .Energie,der Klimaschutz, die Ernährungssicherung in Afrika stehen auf der G8-Agenda..

Die Strategie der EURO-Staaten, so Merkel, beruhe auf zwei Säulen: Schuldenabbau und  Wachstum. Die EU setze sich folglich auch nachdrücklich für die notwendige Haushaltskonsolidierung ein, die Voraussetzung für ein stabiles Wachstum sei, unterstrich Merkel. Auch “zielgerichtete Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung” seien von zentraler Bedeutung. Merkel  - “the dominant force in the EU” – wiolle zudem in Camp David  für ein Bekenntnis zum freien Handel eintreten.

US-Präsident Barack H. OBAMA sagte nach seiner ersten Begegenung mit Frankreichs neuen Präsidenten Francois HIOLLANDE vor Beginn der G8-Gespräche, man müsse ausloten, wie eine “verantwortungsvolle Konsolidierung der Staatsfinanzen – kombiniert mit einem starken Wachstumsprogramm”, erreicht werden kann. (” We are looking forward to… how we can manage a responsible approach to fiscal consolidation that is coupled with a strong growth agenda.”
.

“Wachstum durch Strukturreformen, das ist sinnvoll, das ist wichtig, das ist notwendig. Wachstum auf Pump, das würde uns genau wieder an den Anfang der Krise zurückwerfen. Und deshalb dürfen wir das genau nicht machen und wir werden es auch nicht machen,” hatte Bundeskanzlerin Merkel im Deutschen Bundestag bekräftigt.

Tom E. DONILON, Nationaler Sicherheitsberater Obamas erklärte: “Die Vereinigten Staaten begrüßen die sich in Europa entwickelnde Debatte über die Notwendigkeit, Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum zu generieren“ Die US-Regierung habe ein “ausgesprochen großes Interesse am Ausgang der Wirtschaftsdebatten in Europa und den Schritten, die in Europa unternommen werden.” Die Europäische Union sei der größte Handelspartner der Vereinigten Staaten.

Auch die US-Regierung befürchtet, dass ein Bankrott Griechenlands weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft haben werde.- wie beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterbrach zunächst die  offiziellen Kontakte zu Athen:. „Wir nehmen den neuen Wahltermin am 17. Juni zur Kenntnis, und werden mit der neuen griechischen Regierung in Verbindung treten, sobald sie nach der Wahl gebildet ist.“,  sagte ein Sprecher des IWF in Washington D.C.

Das griechische Parlament wurde nach Ausrufung neuer Nationalwahlen aufgelöst. Seit dem Sturz der Militärdiktatur im Jahre 1974 war es die kürzeste Amtsperiode für Griechenlands Parlamentarier. Eine Übergangsregierung wurde in Athen ernannt und vereidigt.    (cvd-Budesregierung/AD/whitehouse-gov/euro-antisisi)

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