Berlin: Humanitäre Hilfe für Syrien

GiNN-BerlinKontor.—Bundesaußenminister Guido WESTERWELLE (FDP) hat am 27.07. in Berlin erklärt, Deutschland werde die humanitäre Hilfe für die Versorgung der Flüchtlinge aus Syrien um weitere € 3 Millionen .auf insgesamt mit € 11 Millionen aufstocken. “Wir müssen davon ausgehen, dass eine Million Menschen in Syrien auf der Flucht sind. Weit mehr als 120.000 Syrer sind in die Nachbarländer geflohen. Diesen Menschen müssen wir helfen, um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden”, sagte Westerwelle. Die deutsche Hilfe umfasst Nahrungsmittel, medizinische Hilfe und Wasserversorgung.

Die zusätzlich bereit gestellten Mittel kommen aus dem Fonds des Auswärtigen Amts für Humanitäre Hilfe. Sie sind in gleichen Teilen für die Versorgung der syrischen Binnenflüchtlinge sowie der syrischen Flüchtlinge in Jordanien und Libanon vorgesehen. Im Flüchtlingslager Za’atari in Jordanien übernahm zum Beispiel das deutsche Technische Hilfswerk die Einrichtung der kompletten Wasserversorgung.

Der deutsche Botschafter in Ankara, Eberhard POHL, wird am 30.07.mit seinem französischen Amtskollegen Flüchtlingslager im türkischen Grenzgebiet zu Syrien besuchen.(Quelle: AA)

Der Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maizière hatte am 20. Juni in Ankara erklärt: “In Syrien verlassen täglich hunderte Menschen ihre Heimat und suchen Schutz in der Türkei. Alleine nach dem Massaker im syrischen Hula flohen 2.000 Syrer innerhalb von drei Tagen in den Süden der Türkei. Ich möchte der Türkei ein Wort des aufrichtigen Dankes und der Anerkennung für die Aufnahme der Flüchtlinge aussprechen. Sie helfen damit den Syrern, die – auch in diesen Minuten – um ihr Leben fürchten müssen. Ich appelliere an Russland, seine Haltung zum Assad-Regime zu überdenken. Das menschenverachtende Morden von allen Seiten muss ein Ende haben! Die Türkei ist für die Lösung der Syrien-Krise von zentraler Bedeutung.” (Quelle: bmvg)

Jordanien beschuldigte unterdessen syrische Soldaten, das Feuer auf eine Gruppe von Flüchtlingen eröffnet und dabei einen dreijährigen Jungen erschossen zu haben, melden Korrespondenten aus dem Bürgerkriegsgebiet unter Berufung auf das jordanische Informationsministerium. Das Kind sei einer Schussverletzung am Hals erlegen.  Die Soldaten der Assad-Armee hätten auf die Flüchtlinge aus Syrien geschossen, als sie versuchten, die  Grenze nach Jordanien zu überqueren. (ard-tagesschau) 

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