Berlin-Ankara zu IS

GiNN-BerlinKontor.—-Der deutsche Außenminister Frank-Walter STEINMEIER hat mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zur Lage in der Türkei telefoniert. Er erklärte danach:”Die Türkei hat eine mehr als 900 km lange Grenze zu Syrien und befindet sich allein schon deshalb in einer schwierigen Lage. Ich habe meinem türkischen Amtskollegen bei unserem Telefonat mein Verständnis dafür ausgesprochen, dass die Türkei gegen diejenigen vorgeht, die für die schrecklichen Terroranschläge der letzten Tage verantwortlich sind. Gleichzeitig habe ich unterstrichen, dass der so mühsam aufgebaute Friedensprozess mit den Kurden jetzt nicht zum Erliegen kommen darf – dies würde eine ohnehin komplizierte Lage nur noch schwieriger machen!”

Steinmeier weiter: “In unserem Gespräch hat mir der türkische Außenminister zugesichert, dass die türkische Regierung ein Interesse daran hat, dass der Friedensprozess fortgesetzt wird. Wir werden dazu und auch was unsere gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen ISIS angeht mit der Türkei weiterhin eng im Gespräch bleiben. Unser aller Ziel ist es, dass sich ISIS nicht weiter in der Region ausbreitet. Das ist auch eine Bedingung dafür, dass wir in Syrien einer politischen Lösung näher kommen können.” (Quelle: auswaertiges-amt.de)

Die USA und die Türkei planen gemeinsam noch intensiver militärisch gegen die IS-Terroristen vorzugehen und eine IS-freie Zone an der türkisch-syrischen Grenze zu errichten. The New York Times berichtet über diese Absprache: “.The plan would significantly intensify American and Turkish military action against Islamic State militants to establish an ISIL-free zone and ensure greater security and stability along Turkey’s border with Syria.” (Quelle: nyt)

n-tv meldete: Erdogan will den Friedensprozess mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorerst nicht fortsetzen. Es sei “unmöglich”, mit denjenigen zu verhandeln, “die unsere nationale Einheit und Brüderlichkeit angreifen.” Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen Stellungen der Dschihadisten-Miliz ‘Islamischer Staat’ in Syrien und PKK-Lager im Nordirak “mit Entschlossenheit” fortsetzen.

Auch die PKK ließ erklären, die vor zwei Jahren ausgerufene Waffenruhe sei “nicht mehr von Bedeutung”.  (Quelle:DTN)

 

 

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