Berichte über Israels Präventivschlag gegen Iran

GiNN-BerlinKontor.—Die Islamische Republik IRAN soll nach Erkenntnissen des deutschen Bundesnachrichtendienstes BND in der Lage sein, in wenigen Monaten eine Atombombe unterirdisch zu  testen.  Nach einem stern-Bericht geht der BND davon aus, dass  “der Iran in einem halben Jahr die Uranbombe zünden” könnte.  Unter Berufung auf einen BND-Experten (“Regierungsdirektor”) heißt es, die Iraner beherrschten  bereits die “komplette Anreicherungstechnologie und verfügten bereits über mehr als 7000 Zentrifugen in der Atomanlage Natans, in der bereits angeblich mehr als 1,3 Tonen Uran angereichert worden seien.  Damit könne der Iran mindesten zwei Atombomben bauen.  Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien, die Irans Atomexperimente im Auftrag der UNO  “kontrollieren” soll, reagierte “skeptisch und überrascht”.   In Israel wird seit Monaten offen die Möglichkeit eines Präventivschlages durch die israelische Luftwaffe und Marine diskutiert, weil sich der Staat Israel unmittelbar von einem iranischen Atomschlag bedroht fühlt.

Laut BND – so der stern – arbeitet das Regime in Teheran gezielt an Raketensystemen, welche die Atombomben auch bis nach Europa tragen könnten.  Irans Raketenprogramm ziele “ausschließlich auf den Bau atomarer Sprengköpfe” ab.  Die Bauteile für die dazu nötigen ballistischen Raketen würden durch ein  “riesiges Netzwerk von Tarnfirmen” beschafft,  an dem auch deutsche Firmen beteiligt seien.

Der Israel-Korrespondent Ulrich SAHM berichtete für n-tv über  “zwiespältigen Anzeichen für einen israelischen Militärschlag gegen atomare Einrichtungen des Iran”. Sahm zitiert aus einen Bericht der britischen Zeitung Sunday Times, in dem  von einem  “stillschweigenden Einverständnis der Saudis” die Rede ist,  israelischen Kampfflugzeuge zu erlauben,  saudisches Territorium zu überfliegen.

Eine weitere “obskure Geschichte”  – so Sahm – sei eine Meldung, nach der Israel angeblich ein U-Boot der Dolphin-Klasse durch den Suez-Kanal zu Manövern in das Rote Meer  geschickt habe.  Israel verfügt über drei moderne U-Boote dieses Typ, die auf einer deutschen Werft in Kiel gebaut wurden.  Die Unterseeboote deutscher Bauart  könnten mit den eingebauten 65-cm-Torpedo-Rohren atomar bestückbare Marschflugkörper abfeuern.  Es wird vermutet, dass Israel seine U-Boote der Dolphinklasse bereits als Atomwaffenträger umgerüstet hat.

Ägypten soll die Suezkanal-Durchfahrt dieser Boot angeblich  “heftig dementiert” haben.  Israels Marine habe jedoch bestätigt, dass ein israelisches U-Boot in Begleitung eines Schnellbootes den Suezkanal passiert habe.

Der israelische Außenminister Avigdor LIEBERMANN lobte überschwenglich und sichtlich erfreut vor wenigen Wochen eine Erklärung des US-Vize-Präsidenten Joe BIDEN, der in einem Interview behauptet hatte, die USA würden einem Angriff Israels gegen Irans Atomanlagen nicht im Weg stehen.  Biden: “Israel hat das souveräne Recht zu entscheiden, was in seinem Interesse liegt, und wir haben dieses Recht auch und werden es ausüben.“  Zu diesem Recht gehöre natürlich auch, der iranischen Seite  “ein bisschen Angst einzujagen” und die Israelis gleichzeitig im Zaum zu halten.

US-Präsident Obama pfiff seinen “Veep” von Moskau aus umgehend zurück. Die Vereinigten Staaten hätten Israel   “absolut kein grünes Licht”   für einen derartigen Angriff gegeben, dementierte Obama im US-Fernsehsender CNN seinen Stellvertreter. “Wir können anderen Ländern nicht ihre Sicherheitsinteressen diktieren”, fügte er hinzu.  Die USA wollten den Konflikt um das iranische Nuklearprogramm per Diplomatie auf friedlichem Wege lösen.

Sahm im n-tv: “Präsident Barack Obamas Politik gegenüber Iran bleibt weiterhin zwiespältig, doch weder die Araber noch Israel scheinen bereit zu sein, sich mit einer Atommacht Iran abzufinden.  Ob die diesmal berichteten israelischen Signale an Teheran nur Säbelrasseln sind, oder eine aktive Vorbereitung für einen Militärschlag, wird man erst danach erfahren. Üblicherweise kündigen die Israelis ihre Überraschungsangriffe nicht vorher an.”

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