BECHSTEIN im Aufwind – Expandiert nach China

GiNN/BerlinKontor.– Die traditionsreiche Berliner Pianofortefabrik C. BECHSTEIN verbucht steigende Umsatzzahlen. Während in den ersten neun Monaten dieses Jahres 3240 Klaviere und Flügel abgesetzt wurden, waren es im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres 2698 Instrumente, wie Vorstandschef Karl SCHULZE in Berlin sagte. Gleichzeitig stiegen der Umsatz von 16,5 auf 17,9 Millionen Euro und die Betriebsleistung von 17,8 auf 19,1 Millionen Euro.

Der Berliner “Tagesspiegel” berichtet: “Noch vor wenigen Jahren stand es um das Unternehmen deutlich schlechter. So war es nach der Übernahme des sächsischen Klavierbauers „Sächsische Pianofortefabrik“ fast konkurs gegangen.
Als Ende 2002 der südkoreanische Billigproduzent SAMICK die Mehrheit an dem Qualitätshersteller übernahm, rümpften nicht wenige Klavierliebhaber die Nase.

Doch diese Probleme sind passé. So baut C. BECHSTEIN nun ein Werk in Shanghai, in dem ab April 2005 jährlich 1200 bis 2000 Klaviere und Flügel für den chinesischen Markt gebaut werden sollen. Auch im tschechischen Hradec Králové hat das Unternehmen mit dem Bau eines Werks begonnen, in dem 50 Mitarbeiter Mittelklasse-Flügel produzieren sollen.”

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