BDI zum LUFTHANSA-Streik: Ver.di soll Maß halten

GiNN-BerlinKontor. Der Streik schadet Luftverkehr, Tourismus, Logistik und der gesamten Volkswirtschaft – und das in einer Phase, in der die Konjunktursignale ohnehin nach unten deuten”, warnte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner SCHNAPPAUF. Es sei unverhältnismäßig, wenn einige ihre Interessen mit Streik durchsetzen wollen ohne Rücksicht auf die volkswirtschaftlichen Konsequenzen. Ver.di sollte Maß halten und an den Verhandlungstisch zurückkehren, so der BDI.

„Die Luftverkehrsbranche steht vor großen Herausforderungen. Die geplante Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel und die explodierenden Treibstoffkosten gefährden ohnehin das dynamische Wachstum der Branche. Das sollten die Streikenden bedenken“, sagte Schnappauf.

Gerade in der Haupturlaubszeit zielt dieser Streik auf Millionen Reisende und die Tourismuswirtschaft. Er beeinträchtigt zudem die gesamte Logistikkette. Die Bahnstreiks im vergangenen Jahr hätten gezeigt, dass eine “vernünftige und für alle Seiten tragfähige Lösung nur über Verhandlungen erreicht werden kann“, erklärte Schnappauf.

ver.di fordert für das Lufthansa-Kabinen- und Bodenpersonal um 9,8 % höhere Einkommen bei einer Laufzeit von einem Jahr und “eine bessere Ergebnisbeteiligung”. Die Lufthansa hatte zuletzt angeboten, die Gehälter der rund 52.000 Beschäftigten ab 1. Juli 2008 um 4,6 % und ab 1. Juli nächsten Jahres um weitere 2,1 % anzuheben – bei einer Laufzeit von 21 Monaten. Ver.di: ” Die Deutsche Lufthansa AG steigerte ihren Gewinn um 45 % auf 705 Millionen und ihren Umsatz um fast 20 % auf € 12,1 Milliarden.”

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