GiNN-Berlinkontor.–Auf die Bayerische Landesbank könnten weit höhere Belstungen zukommen, als erwartet. Die britische Ratingagentur Moody´s Investors Service teilte in London mit, dass die Bayern LB über die bisher veröffentlichte Summe von € 1,9 Milliarden weitere erhebliche Abschreibungen und Wertanpassungen vornehmen müsse.Moody Investors Service begründete dies mit dem Volumen und der Beschaffenheit des sogenannten strukturierten Kreditportfolios der BayernLB. Danach beträgt das Gesamtvolumen dieses Engagements rund € 32 Milliarden, von denen € 4 Milliarden das US-Subprime-Segment beträfen. Wie es heißt, erwägt die Rating-Agentur, die BayernLB in ihrem Finanzstärkerating herabzustufen.
Aus Österreich wird gemeldet, die Kärntner Hypo Group Alpe Adria müsse sich “auf Druck der Münchner Mehrheitseigentümerin BayernLB” aus ihrer Beteiligung im Steuerparadies Liechtenstein sofort zurück ziehen. Auch die Tochterbank der Hypo Vorarlberg in Liechtenstein – die “Hypo Investment Bank (Liechtenstein) AG” – sei “ins Visier deutscher Landespolitiker geraten.” (siehe dazu auch “Druck auf deutsche Steuerhinterzieher nimmt zu”).
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