Bayern kritisiert 22-stellige EU-Kontokennung

GiNN-BerlinKontor.–-”Tausende Zahlendreher” befürchtet Staatsministerin Emilia MÜLLR (CSU)  durch die gewünschte Einführung von 22-stelligen Kontokennungen der Europäischen Kommission. Einheitliche Kontonummern und Bankleitzahlen  wären “fehleranfällig und viel zu lang”.  Die Europäische Kommission plant, bei Überweisungen von jedem Bürger künftig statt der achtstelligen deutschen Bankleitzahl (BLZ) und Kontonummer die Angabe einer 22-stelligen europäischen Kontokennung (IBAN) und gegebenenfalls der elfstelligen internationalen Bankleitzahl (BIC) zu verlangen. “Ich will gar nicht wissen, wie viele Schreibfehler bei solch einer 22-stelligen Nummer passieren werden”, so die bayerische Europaministerin.

Die Staatsministerin begrüße zwar, dass die Kommission einen einheitlichen europäischen Zahlungsraum schaffen und dazu die europaweit gültige IBAN einführen möchte. “Für die Wirtschaft ist das sicher von Vorteil. Aber für die Bürger wird es schwieriger. Es ist schlicht nicht praxistauglich, die Eingabe einer solchen Nummer von jedem Bürger zu verlangen.” Darum sollten die gewohnten Nummern beibehalten werden. Jedenfalls bei innerdeutschen Zahlungen sieht Müller keine Notwendigkeit hierzu. “Am verbraucherfreundlichsten wäre es sicher, wenn die Bürger die vertrauten Nummern beibehalten könnten und den Banken die Pflicht auferlegt würde, sie automatisch in die IBAN umzuwandeln. Technisch ist das für die Banken sicher machbar.”

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