Bauindustrie: Tarifverhandlungen gescheitert

GiNN-BerlinKontor.—Nach fast 17 stündfigen Verhandlungen sind die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe  gescheitert. In freien Verhandlungen konnten sich die Tarifvertragsparteien nicht auf eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die rund 700.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes einigen. Auch bei der Angleichung der Mindestlöhne in Ost und West konnte keine Annäherung erreicht werden.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dipl.-Ing. Klaus HERIMG, erklärte: „Wir haben der IG BAU mit 2,5 % in einem ersten Schritt ab 1. April 2011 und einer weite­ren Erhöhung um 2,5 % in einem zweiten Schritt ab 1. April 2012 ein akzeptables Angebot gemacht. Die Verhandlungen sind daran gescheitert, dass kein Einvernehmen über den Weg der Angleichung der Entgelte der Tarifgebiete West und Ost gefunden werden konnte. Jetzt bleibt nur noch der Weg in die Schlichtung.“

Auch die Tarifkommission der IG BAU hat dem Gewerkschaftsvorstand empfohlen, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären. Für die nun folgende Schlichtung ist der frühere Bundesarbeits- und -wirtschaftsminister Wolfgang CLEMENT als Schlichter bestellt.

Die IG Bau hatte in den Verhandlungen ein Einkommensplus in Höhe von 5,9 % sowie die Anhebung der Mindestlöhne in gleicher Höhe gefordert. Zudem strebt die IG BAU Angleichungsschritte der Einkommen Ost an West an.

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