BAUARBEITSMARKT: Gute Ausbildung bester Schutz gegen Arbeitslosigkeit

GiNN-BerlinKontor.—„Auf dem Bauarbeitsmarkt haben es weniger Qualifizierte nach wie vor schwerer als Fachkräfte.  Die anziehende Baukonjunktur ging bisher nahezu spurlos an den geringqualifizierten arbeitslosen Bauleuten vorbei“. So kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael KNIPPER,  am 29.01. in Berlin eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Struktur der Arbeitslosigkeit im Bauhauptgewerbe.


„Eine gute Qualifikation ist der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit. Deshalb appellieren wir an alle, die sich für eine Beschäftigung in der Baubranche interessieren, unbedingt auch eine Berufsausbildung in einem der mehr als 30 Bauberufe aufzunehmen.“

Der Bauaufschwung – so die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit – kommt bislang lediglich den arbeitslosen Fachkräften zugute. Im Berichtsmonat September 2006 verringerte sich ihre Zahl um 40 % auf nur noch 86.000. Die Zahl der arbeitslosen Bauhilfsarbeiter bewegte sich dagegen – trotz der guten konjunkturellen Lage – weiterhin auf hohem Niveau: sie nahm lediglich um 3 % auf 47.000 ab. Per Saldo meldet die BA einen Rückgang von 30 % auf 133.000.

Hochbauberufe hatten im September 2006 die besten Chancen am Bauarbeitsmarkt. Die Zahl der arbeitslosen Maurer und Betonbauer ging um 43 %, die der arbeitslosen Zimmerer, Dachdecker und Gerüstbauer um 40 % zurück. Die Zahl der arbeitslosen Straßen- und Tiefbauer sank dagegen nur um 32 %. Für den Hauptverband verbirgt sich dahinter das starke Gefälle zwischen dem florierenden Wirtschaftsbau und einer noch ein wenig zögerlichen konjunkturellen Belebung im öffentlichen Bau.

Für das deutsche Bauhauptgewerbe erwartet der Hauptverband für das Jahr 2007 – trotz einer Verlangsamung des Umsatzwachstums auf 3,5 % – einen weiteren Beschäftigungsaufbau auf etwa 722.000 Beschäftigte. Die Zahl der Arbeitslosen mit baugewerblichen Berufen soll folglich im Jahresdurchschnitt um etwa 15 % zurückgehen

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