Bau – Stütze der Konjunktur

GiNN-BerlinKontor.–”Dank der höchsten Auftragsbestände seit 20 Jahren zum Jahreswechsel 2015/2016 und anhaltend starker Nachfrage im Jahresverlauf haben die Unternehmen des Bauhauptgewerbes im Vorjahr ein nominales Umsatzplus von rund 6 % erwirtschaftet. Bei einer Preissteigerungsrate von 1,5 % lag damit das reale Wachstum bei etwa 4,5 %. Die Bauwirtschaft war somit eine Stütze der Konjunktur”, so Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin.

Für 2017 erwartet die deutsche Bauindustrie eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufwärtstrends. Knipper: “Im achten aufeinander folgenden Jahr wird der Wohnungsbau das stärkste Wachstum aller Bausparten des Bauhauptgewerbes aufweisen. Die Auflistung der positiven Rahmenbedingungen liest sich seit Jahren gleich.”

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen dürfte 2017 – so der HGF des HDB- erstmals seit 2001 wieder die Marke von 300 000 Einheiten übertreffen, damit aber den Bedarf von rund 400 000 Wohnungen weiter verfehlen. “Die Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wohnungsbau werden nochmals deutlich steigen.”

Knipper lobte nachdrücklich den von Bundesverkehrsminister Alexander DOBRINDT (CSU) Dobrindt initiierten Investitionshochlauf Die Kritik der Bauindustrie am Zustand der Infrastruktur und an der Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand habe Früchte getragen, sagte Knipper. Sein Fazit: “Die Investitionswende ist zumindest im Bereich der Bundesverkehrswege eingeleitet. Der von Investitionshochlauf wird sich auch 2017 in der Produktion des Bauhauptgewerbes bemerkbar machen. In der Praxis wird allerdings die Umsetzung der Mittel in konkrete Projekte durch den Mangel an Planungskapazitäten auf Länderebene zunehmend behindert.” (Quelle: bauindustrie.de)

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