Außenminister Fischer nach Washington D.C.

GlobaliNetNews/BERLINKONTOR.–Bundesaußenminister Joschka FISCHER reist am 8. Juni im die Vereingten Staaten, um mit seiner Kollegin Condoleezza RICE in Washington D.C. zu konferieren. Wie es heißt, wird Fischer über die Verhandlungen der drei EU-Regierungen mit Teheran berichten. Weiter stehen auf der Gesprächsliste die Verstärkung und Sicherung der Friedenstruppen in Afghanistan und im Irak.

Auch konkrete Maßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus könnten mit AM Fischer besprochen werden: Die US-Regierung hat begonnen – wie angekündigt – Raktenabwehr-Systeme in die Boeing 767-Passagierflugzeuge einzubauen. Eine erste Maschine der American Airlines wurde bereits mit dem System ausgerüstet. In Washington D.C. wurde bekannt, daß das neue “high-tech missile defense system” bis zu 10 Milliarden US-Dollar kosten wird.

Die Bush-Administration will alle am Kampf gegen den internatiomnalen Terrorismus beteiligten Staaten verpflichten, auch die Flugzeuge der nationalen Fluglinien mit dem Abwehrsystem zu versehen.

Es war eine Boeing 767, mit der die islamischen Terroristen in das New Yorker World Trade Center rasten und über 3000 Menschen töteten. Nur die Maschine des US-Präsidenten ist bisher mit einem AMDS ausgerüstet.

Zwischen USA und EU droht ein neuer Handelskrieg. Die US-wird wegen des AIRBUS-BOING- Streits Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO) einreichen.

Es geht um “Subventionen”. Das AIRBUS-Flugzeug A350 kann vermutlich nur realisiert werden, wenn die EADS-Länder Deutschland, Frankreich Großbritannien und Spanien der Produktionsfirma ca. 10 Milliarden Euro “Kredite” zusteuern. Die erste Aufforderung in Höhe von 3 Milliarden € ging bereits in London ein. Dieser Vorgang erzürnte wieder mal die Amerikaner.

In USA gelten auch zurückzuzahlenden Kredite als unerlaubte Subventionen. Der Airbus-Mutterkonzern EADS würde – so die Amerikaner – von den günstigeren Kredit- Konditionen erheblich profitieren.

Die EU-Kommission hat natürlich eine andere Auffassung. Für sie sind “Beihilfen” z.B. für das A350-Projekt legitim. Sie kollidierten keineswegs mit den WTO-Vorschriften, so die EU-Kommission.

Im Gegenzug wirft die Europäische Union (EU) den USA vor, BOEING seit Jahrzehnten über gigantische Rüstungsaufträge zu “subventionieren”.

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