Ausbau von 3600 km-Stromnetzleitungen notwendig

GiNN-BerlinKontor.—Die Agentur für Erneuerbare Energienen weist darauf hin, dass der zielgerichtete Übergang zur regenerativen Stromversorgung  neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien auch eine kontinuierliche Anpassung der Netzinfrastruktur erfordert Das deutsche Stromnetz sei  über Jahrzehnte für den Betrieb des konventionellen Kraftwerksparks optimiert worden und befinde sich nach wie vor zu großen Teilen im Besitz der Kraftwerksbetreiber. “Während die Menge erneuerbaren Stroms im Netz planmäßig steigt, wurde bislang die Stromproduktion der bestehenden Großkraftwerke oft nicht im vergleichbaren Umfang gedrosselt. Dadurch kommt es zunehmend zu Engpässen im Netz”, so die Agentur.
Bundeswirtschaftsminister  Rainer BRÜDERLE (FDP) stellte am 21.03.  beim Sonder-Energierat in Brüssel  “Eckpunkte eines Netzausbaubeschleunigungsgesetzes” vor.. Das NABEG soll den Ausbau der Stromnetze schneller vorantreiben. “Das ist Voraussetzung für einen ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Insbesondere geht es darum, die Dauer der Genehmigungsverfahren zu verringern”, so Brüderle.

“Wir brauchen bereits jetzt etwa 3.600 km neue Leitungen. Das ist weiter als von Madrid nach Moskau. Wenn wir schneller in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien kommen wollen, müssen wir diese Leitungen schnellstmöglich bauen. Je mehr Öko-Strom ins Netz geht, umso mehr neue und moderne Netze brauchen wir. Das heißt: Ohne forcierten Netzausbau wird der Ausbau Erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung nicht vorankommen. Der Netzausbau steht deswegen ganz oben auf meiner Agenda”, so Bundeswirtschaftsminister Brüderle in Brüssel

Mit dem neuen Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus wolle man jetzt insbesondere drei Herausforderungen angehen: die Länge der Genehmigungsverfahren, Akzeptanzprobleme vor Ort und die richtigen Investitionsbedingungen. Brüderle unterstrich, er habe bei der EU-Kommission für den länderübergreifenden Netzausbau geworben. Denn dieser sei notwendig, “damit wir in Europa unsere natürlichen Ressourcen gemeinsam und effizient nutzen können. Nur so werden wir schneller das Zeitalter der Erneuerbaren Energien erreichen.” (Quellen: Agentur für Erneuerbare Energien, BMWi-Pressestelle)

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