Athen wartet auf Hilfsgelder

GiNN-BerlinKontor.—”In Sachen Griechenland” haben sich die Finanzminister der EURO-Zone am 20. November in Brüssel wieder nicht einigen können. Die Gespräche sollen nun am 26. November fortgesetzt werden. 

Euro-Zonen-Chef Jean-Claude JUNCKER erklärte, es seien noch ” schwierige, technische Fragen” zu klären. Die Finanzminister der Länder müssten nochmals “alles genau ausrechnen”. Einen Schulkdenschnitt wird weiterhin strikt abgelehnt, der Internationale Währungsfonds (IWF) ist  dafür.

Athen soll zwar einen Aufschub von zwei Jahren gewährt werden, unklar aber bleibt, mit welchen “Mechanismen” dies finanziert werden soll. Der deutsche Finanzminister, Wolfgang SCHÄUBLE (CDU), der nach wie vor einen Schuldenerlass ausschliesst, erklärte: “Wir brauchen einen verlässlichen Mechanismus, dass das vereinbart ist, wirklich auch umgesetzt wird. Das ist nicht ein Misstrauen in die griechische Regierung, sondern es ist einfach die Lehre aus den Erfahrungen der letzten Jahre.”

Schäuble unterrichtete am 21.11. die Bundestagsfraktionen über mögliche weitere Hilfen für Griechenland.und über die Verhandlungen der Euro-Finanzminister und des Internationalen Währungsfonds IWF. (eu-ec/bmf))

Griechenlands Ministerpräsident Antonis SAMARAS bezeichnete den erneuten Aufschubder Hilfen als “ungerechtfertigt”. Er warnte vor einer Destabilisierung der EURO-zone. “Griechenland hat eingehalten, wozu es sich verpflichtet hat”, so Samaras. “Unsere Partner müssen nun zusammen mit dem IWF ebenfalls tun, was sie sich vorgenommen haben.” Technische Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Lösung “rechtfertigen weder Nachlässigkeiten noch Verzögerungen”.(n. n-tv)

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