Asien-Handel ankurbeln

 GiNN-BerlinKontor.-–Hubert LIENHARD, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH, hat am 03.Februar den Vorsitz im Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) übernommen. In seiner Antrittsrede sagte Lienhard: „Das Modell des ‘Exportweltmeisters’ kann für die deutsche Wirtschaft vor dem Hintergrund der gewaltigen Veränderungen in Asien kein langfristiges Erfolgsmodell sein. Wir müssen uns weiter anstrengen, unsere starke, lokale Präsenz in Asien zu vertiefen.“  Deutsche Unternehmen – so Lienhard – , die künftig „nicht in Asien zu Hause sind, werden international unbedeutend sein.”

Auch Gastrednerin Bundeskanzlerin Angela MERKEL warb  für eine noch engere Zusammenarbeit der deutschen Wirtschaft mit den Staaten  im asiatisch-pazifischen Raum: „Die Märkte in Fernost bleiben für die deutschen Unternehmen hochinteressant.“ Engagements deutscher Unternehmen seien gefragt. Auch Investoren von dort seien in Deutschland sehr willkommen.

Die Kanzlerin betonte: “Wer auf den Weltmärkten erfolgreich sein will, muss mit verschiedenen Kulturen ebenso zurechtkommen wie mit unterschiedlichen politischen und rechtlichen Systemen. Deshalb ist auch die Kooperation zwischen APA und Politik von großem Wert. Uns Deutschen hat Weltoffenheit immer wieder gutgetan. Diese Weltoffenheit ist wesentlich auch dadurch bestimmt, dass unsere Unternehmen weltoffen sind – Großkonzerne genauso wie mittelständische Unternehmen.”

Merkel erinnerte daran, dass die deutsche Wirtschaft insgesamt Güter im Wert von rund € 150 Milliarden in Länder exportiert, welche die APA betreut. Das sind 14 % aller deutschen Exporte. Die Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in der Region seien allein zwischen 2008 und 2011 um 50 % gestiegen. Sie belaufen sich mittlerweile auf deutlich über € 100 Milliarden.

Die Bundeskanzlerin unterstrich:”Der APA genießt einen ausgezeichneten Ruf; und deshalb gibt es auch immer wieder offene Türen. Wir haben durch die Dichte der Beziehungen ein hohes Maß an Vertrauen geschaffen – wenn ich gerade auch an unsere Reisen nach China und die intensiven, direkt auf den Punkt bringenden Diskussionen mit chinesischen Wirtschaftsvertretern denke. Das waren auch für mich sehr beeindruckende Erlebnisse.”

Merkel forderte die europäischen Staaten auf, sich beim Abschluss von Freihandelsabkommen mit Ländern der Region zu beeilen. Der Abschluss eines solchen Abkommens mit Singapur könne hier zum Beispiel ein Impuls sein. Die Kanzlerin glaubt aber nicht, dass ein solches Abkommen in Indien noch vor den nationalen Wahl dort zustande kommt. (Quelle: asien-pazik-ausschuss.de)

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