Arbeitslosenquote unverändert: 6,8 %

GiNN-BerlinKontor.-– Von Juli auf August 2012 ist die Arbeitslosigkeit um 29.000 auf 2.905.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich  um 9.000 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 40.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Allerdings wird der Vorjahresabstand von Monat zu Monat kleiner.

Hier die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA):Arbeitslosenzahl im August: +29.000 auf 2.905.000. Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -40.000. Arbeitslosenquote im August: unverändert bei 6,8 %.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im August auf 3.841.000 Personen. Das waren 201.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich deutlich stärker gesunken als die Arbeitslosigkeit hängt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) hat gegenüber Juli – auch aus saisonalen Gründen – um 25.000 auf 910.000 zugenommen. Im Vergleich zum August 2011 ergibt sich ein Anstieg von 42.000. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung den dritten Monat in Folge über dem Vorjahresniveau. Insgesamt 837.000 Personen erhielten im August Arbeitslosengeld, 11.000 mehr als im Vormonat und 50.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im August bei 4.420.000. Gegenüber Juli ist die Zahl der Arbeitslosengeld II-Bezieher um 29.000 gesunken, im Vergleich zum August 2011 waren es 167.000 weniger. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung hat mit 1.996.000 gegenüber Juli saisonbedingt leicht zugenommen (+4.000). Sie ist aber um 82.000 niedriger als im Vorjahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, hängt damit zusammen, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden. (Quelle: BA)

 

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