Arbeitslosenquote 5,9 %

GiNN-BerlinKontor.—Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von Mai auf Juni 2016 m 50.000 auf 2.614.000 gesunken. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im Juni um 57.000 zurückgegangen. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 6.000 abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 97.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Arbeitslosenzahl im Juni: -50.000 auf 2.614.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -97.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,9 %.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 23.000 gestiegen. Grund ist die stärkere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik. Zu-genommen haben insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie durch Dritte geförderte Maßnahmen; hierunter fallen vor allem die Integrationskurse beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2016 auf 3.533.000 Personen. Das waren 26.000 weniger als vor einem Jahr. (Quelle: ba.de)

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärte ArbeitgeberpräsidentIngo KRAMER:
“Es ist eine große Leistung der Arbeitgeber in Deutschland, dass wir die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren und einen Beschäftigungsrekord erzielt haben. Gerade mit Blick auf eine gute Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung müssen die Investitionen in Bildung deutlich gestärkt werden. Über die Hälfte aller Flüchtlinge sind unter 25. Diese jungen Menschen müssen für den Einstieg in Ausbildung und Arbeit gut vorbereitet werden.

Dazu muss Deutschland verstärkt in Kitas, Schulen, Ausbildungsangebote und Hochschulen investieren. Integration muss gelingen. Das braucht Zeit und Geld. Vordringlich sind jetzt neben einer frühen Sprachförderung vor allem eine Schulpflicht für Flüchtlingskinder nach drei Monaten Aufenthalt in jedem unserer Bundesländer und bundesweit die Möglichkeit zur Verlängerung der Schulpflicht über das 18. Lebensjahr hinaus.” (Quelle: arbeitgeber.de)

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