Anschlag auf Irans Führer gescheitert

GiNN-BerlinKontor.—Teheran hat Meldungen bestätigt, dass ein Attentatsversuch auf Irans Präsident Mahmud AHMADINESCHAD gescheitert ist.  Eine Person hatte eine Handgranate in Richtung des Präsidentenkonvois geworfen. Der Präsident blieb jedoch unversehrt, einige Personen wurden verletzt – darunter ein Journalist.  Die Attacke ereignete sich laut Medienberichten, als der Konvoi Ahmadinedschads auf dem Weg vom Flughafen der westiranischen Stadt Hamadan zu einem Sportstadion war, wo er – offensichtlich unverletzt – eine Rede hielt, ohne den Vorfall zu erwähnen.  Die iranische Regierung dementierte später,  dass Ahmadinedschad Ziel eines Attentats gewesen sei.

Ahmadinedschad hatte vor wenigen Tagen erklärt, er sei bereit, mit US-Präsident Barack H. OBAMA ein Vier-Augen-Gespräch zu führen. Irans Präsident wird zur diesjährigen Vollversammlung der Vereinten Nationen Ende September nach New York reisen. “Wir sind bereit – natürlich vor den Medien – mit Präsident Obama Gespräche zu führen”, so Irans politischer Führer, der in fast all seinen öffentlichen Reden der US-Regierung vorwirft, sie sei von “Zionisten” unterwandert und beherrscht, die als “politische Partei weltweit den Wohlstand und das Geld dominiert”.

Die Obama-Administration verschärfte erneut die Sanktionen gegen die Islamische Republilk Iran, die ihr Atomprogramm nicht offenlegen will. Es wurde eine Liste von 21 Unternehmen veröffentlicht, denen es untersagt wird, mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Sie werden beschuldigt, die nuklearen Pläne des Iran durch Lieferungen zu unterstützen. Weitere iranische Konten auf internationalen Banken, die  “auch der Finanzierung des Terrorismus dienen”,  wurden eingefroren.

Ahmadinedschad drohte erneut, der Iran werde “seinen Feinden eine Lektion erteilen, die sie nicht vergessen”, wenn die “feindlichen Handlungen” gegen den Iran nicht eingestellt würden.

“Ich verkünde hier offiziell, dass das iranische Volk eine wahre Supermacht ist”, hatte Irans Führer zuvor erklärt.  Die iranische Nation sei aber für Gespräche bereit, sie müssten aber  “in einem Klima der Gerechtigkeit und des gegenseitigen Respekts stattfinden.”

Irans Präsident Ahmadinedschad ist ein notorischer Israel-Hasser.  Er will den Staat Israel  “eliminiert” sehen und hält den Holocaust für eine “weltweite Zionistenlüge”.  Seit Ahmadinedschad  vor fünf Jahren im Iran die Macht übernahm,  tritt er als anmaßender Islam-Hardliner auf: “Wir glauben fest daran, dass der Islam die vollendete, die einzig rettende Religion ist.  Sie ist die einzige Rettung der Menschheit und die große Freude der Welt. Die Zukunft der Menschheit ist gebunden an die Ausübung des Islam und die Befolgung seiner Regeln.”

Der Diktator sucht immer wieder die Nähe zum iranischem “Staatsoberhaupt” Ajatollah Ali CHAMENEI, der aber – und seine Mullahschaft-  gehen jedoch immer deutlicher auf Distanz zu dem “Herrscher”, der sich auf seine Atomdrohungen und auf das  Militär -  vor allem seine so genannte Revolutionsgarde – stützt. Seine Wiederwahl kam durch Wahlfälschungen zustande – viele Demonstranten wurden verhaftet oder getötet.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>