Anhaltende Erholung der Weltwirtschaft

GiNN-BerlinKontor.—Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weist auf die “anhaltende Erholung der Weltwirtschaft  ( “a continued recovery of the world economy”) hin.  Die Erholung von der Rezession 2009 werde vor allem von der europäischen Industrie getragen.  Laut OECD-Prognose muss das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP)  zwar im ersten Quartal 2010 noch einen Rückgang von 0,4 % verkraften, – von April bis Juni  2010 soll das Wachstum jedoch  auf 2,8 % ansteigen, so die  OECD in ihrem Konjunkturbericht für 7 große Industriestaaten. 

Weiter heißt es , die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone könne bereits ihren Höhepunkt überschritten haben. Es gebe “einige ermutigende Anzeichen für stärkere Wirtschaftstätigkeit”. Die Lage bleibe dennoch gespannt. So blieben die Banken  “trotz ihrer verbesserten Kapitalausstattung anfällig für Kreditausfälle und Zinsrisiken”.  Die Finanzmärkte verhinderten eine  s c h n e l l e  Erholung der Weltwirtschaft.

Die Arbeitslosigkeit  gehe auch in USA und in Japan zurück, so die OECD.  Die US-Wirtschaft werde im zweiten Quartal mit 2,3 % fast so schnell wachsen wie im ersten Quartal mit 2,4 %.   Für Japan erwartet man im zweiten Quartal eine Beschleunigung des Wachstums von 1,1 auf 2,3 %.

Ostasien  – prognostiziert die WELTBANK  – wird von der anziehenden weltweiten Nachfrage profitieren, einer “raschen Erholung der Konsumausgaben und den fortgesetzten Konjunkturprogrammen”. Die Wirtschaft dort dürfte könnte folglich um 8,7 % wachsen.

Die steigende Nachfrage aus dem Ausland habe die deutsche Industrie im Februar 2010  vor einem Rückschlag bewahrt, unterstreicht die OECD. Die Aufträge seien im Vergleich zum Vormonat stabil geblieben, wie auch das Berliner Wirtschaftsministerium betsätigt. Im Januar hatte es mit revidiert 5,1 %  den stärksten Zuwachs seit mehr als fünf Jahren gegeben. Bestellungen aus dem Ausland legten um 1,8 % zu, Aufträge aus dem Inland gingen jedoch um 1,9 % zurück.

Nach Mitteilung der KfW-Bankengruppe und des Ifo Instituts in München beurteilten die mittelständischen Unternehmen ihre aktuelle Lage und ihre Geschäftserwartungen  im März 2010 “besser als im Vormonat.   Der Anstieg sei knapp dreimal so stark wie eine durchschnittliche Monatsveränderung und der zweitstärkste seit Beginn der Berechnungen im Januar 1991.” Die KfW rechnet mit einer eine deutliche Belebung der Wirtschaftsaktivität im Frühjahr.

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