Ägyptens Präsident in Berlin

GiNN-BerlinKontor.—Der deutsche Außenminister Guido WESTERWELLE (FDP) kommentierte im ARD-Morgenmagazin den Berlin-Besuch des ägyptischen Präsidenten Mohammed MURSI am 30.01. wie folgt: “Die Transformations-Partnerschaft, die wir angeboten haben, hängt klar davon ab, dass auch die demokratische Entwicklung in Ägypten vorwärts geht.”

Weiter sagte der Minister: “Wir haben natürlich schreckliche Bilder in den letzten Tagen sehen müssen. Bilder von sehr viel Gewalt und Zerstörung. Deshalb ist mein Aufruf auch an beide Seiten, sich im Dialog, in Gesprächen auszutauschen, sich anzunähern und einen inneren Ausgleich zu suchen.

Zugleich geht unsere Forderung natürlich an die ägyptische Führung, auch an den ägyptischen Präsidenten, die demokratischen Prinzipien, die Gewaltenteilung, zu achten und entsprechend zu unterstützen.”

Präsidet Mursi rief vor seiner Abreise den Ausnahmezustand aus, und mobilisierte Militär und Polizei gegen die Protestanten. Hohe Offiziere in Ägypten sprachen bereits von einem “Staatschaos”. Wegen der blutigen Zusammenstöße in Kairo mit vielen Toten will sich Mursi nur wenige Stunden in Berlin aufhalten. Den Frankreich-Besuch sagte er ab.  (Quellen: AA/ARD)

Anlässlich seines Besuchs in Deutschland hält Mohamed Mursi, Präsident der Arabischen Republik Ägypten, am 30. Januar auf Einladung der Körber-Stiftung eine Rede in Berlin.Thema der Veranstaltung: Die ägyptische Revolution verstehen – Im Dialog mit den neuen Akteueren”. (Quelle: körber-stiftung.de)

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